Kamp-Lintfort: Beachparty – ein nasses Vergnügen
zuletzt aktualisiert: 09.07.2007Kamp-Lintfort (RPO). Windig war‘s und nass und kalt, also alles andere als das richtige Wetter für eine sommerliche Beach-Party. Da Petrus die letzten Wochen vorher schon recht freigiebig mit dem himmlischen Nass gewesen war, hatte sich der Verkauf der Eintrittskarten zu der diesjährigen Freiluft-Veranstaltung im Kamp-Lintforter Pappelsee-Spaßbad diesmal schon im Vorfeld sehr deutlich in Grenzen gehalten, und so blieb es auch am Freitag.
„Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr“, stand in der Vorankündigung, doch gegen 20 Uhr flanierten noch immer mehr schwarz gekleidete Ordnungshüter zwischen den beiden Veranstaltungsbühnen hin und her als Besucher.
„Mal ehrlich, wer kauft sich schon bei diesem Wetter eine Karte für eine Beach-Party? Sehen Sie mal meine Hände! Die sind von der Kälte schon ganz blau“, meinte dazu Bernd Eichhof, der als Vertreter der Duisburger Sparkasse neben der Kamp-Lintforter Werbegemeinschaft und der Stadt schon seit vielen Jahren schon für die Planung und Gestaltung des Festes verantwortlich zeichnet.
„Da müssen wir jetzt ganz einfach durch.“ So sahen das wohl auch die Besucher, die an diesem Abend trotz Regen, Wind und Kälte den Weg ins Kamp-Lintforter Pappelsee-Spaßbad gefunden hatten.
„I’s a rainy day, haleluja“
Nicole Fehringer und ihr Freund Michael Kloss waren zumindest „wild entschlossen“, sich ihre Feierlaune nicht von einem übellaunigen Petrus verderben zu lassen. „Wir amüsieren uns immer und überall“, beteuerten beide einstimmig und zappelten dazu demonstrativ rhythmisch an ihrem Stehtisch vor der Bühne herum, während dort die Band „Full House“ gerade den Song „It‘s a rainy day, halleluja“ spielte.
Die sechsköpfige Truppe ist schon seit mehreren Jahren ein fester musikalischer Bestandteil des Kamp-Lintforter Spaßbad-Festes und hat sich seither mit ihrem fetzigen Song-Repertoire unter den regelmäßigen Besuchern eine richtige Fan-Gemeinde erobert. Die regulär um 22.30 Uhr angekündigte Marius-Müller-Westernhagen-Coverband mit Namen „Andreas-Marius-Weitersagen“ war dagegen in Kamp-Lintfort eine Neuheit, allerdings mit einem sehr guten, vorauseilendem Ruf. Der in seinem Äußeren und seiner Körpersprache verblüffend ähnliche Bandleader gilt derzeit mit seiner Band als eine der populärsten Wiedergaben des Originals. Allerdings waren bis zu seinem Auftritt am Freitag viele Besucher der ersten Stunde schon nach kürzester Zeit so durchgefroren, dass sie auf dieses Ereignis nicht mehr warten mochten.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




