Moers: BMW fuhr in eine Kehrmaschine
zuletzt aktualisiert: 19.03.2007Moers (RPO). Wegen eines Verkehrsunfalls mit drei schwerverletzten Männern musste die Autobahn (A) 57 am Samstag für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Nimwegen gesperrt werden. Gegen acht Uhr morgens ging die Meldung bei der Feuerwehr Moers ein: Ein 21-jähriger Mann aus Issum war mit seinem BMW auf dem mittleren Fahrstreifen der A 57 in Richtung Nimwegen unterwegs.
An der Unfallstelle in Höhe der Anschlussstelle Kapellen verließ der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache seinen Fahrstreifen nach rechts und prallte nahezu ungebremst auf eine auf dem rechten Fahrstreifen fahrende Arbeitsmaschine. Es handelte sich um eine Kehrmaschine der Autobahnmeisterei, die zu dieser Zeit allerdings nicht im Einsatz war.
Rettungshubschrauber
Der 38-jährige Fahrer der Kehrmaschine wurde leicht verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die drei Insassen des BMW wurden allerdings schwer verletzt. Die Feuerwehr Moers, die mit insgesamt 20 Männern zur Hilfe ausgerückt war, forderte einen Rettungshubschrauber an. Die Wehrleute gingen zunächst davon aus, dass die drei Insassen in dem BMW eingeklemmt seien. Dies war allerdings nicht der Fall, wie sie vor Ort feststellten. Drei Notärzte kümmerten sich an der Unfallstelle um die schwerverletzten Personen.
Drei Kilometer Staulänge
Mit dem Rettungshubschrauber wurden die Fahrzeug-Insassen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der Gesamtsachschaden beträgt laut Autobahnpolizei etwa 50 000 Euro. Die Fahrbahn wurde durch ausgelaufene Betriebsstoffe verschmutzt. Umfangreiche Säuberungsarbeiten wurden deshalb erforderlich. Für die Dauer der Bergung, Räumung und die Säuberung der Unfallstelle wurde die Richtungsfahrbahn Nimwegen bis 13.30 Uhr gesperrt und von der Autobahnpolizei an der Anschlussstelle Moers-Kapellen abgeleitet. Die maximale Staulänge betrug etwa drei Kilometer.
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