Moers: Großes Familienfest im Freizeitpark
VON BIRGIT LAMEYER - zuletzt aktualisiert: 30.06.2009Moers (RPO). Nach dem beliebten Parkfest am Samstag Abend lockte am Sonntag ein großes Familienfest viele Besucher erneut in den Moerser Park. Zahlreiche Vereine, das Jugendamt, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und unzählige weitere ehrenamtliche Helfer gestalteten das Fest. Auf mehreren Bühnen gab es Live-Musik und auch Wettbewerbe.
Die Lebenshilfe Moers beteiligte sich mit einem reichhaltigen Kuchenbüffet, einem Basar und Spielen. Mit einer Spielekarte durfte man sich hier an Glücksrad, Dosenwerfen oder dem heißen Draht versuchen und auch Gewinne mit nach Hause nehmen.
Auf der Bühne der Lebenshilfe gab es den ganzen Tag ein volles Programm: Mit deutschen Schlagern heizten Wilfried Schönherr und Dieter Hering von der Gruppe "L.O.B.O." den Zuschauern kräftig ein. Im Wechsel mit den "Happy Tones", die von Country, Oldies und Pop querbeet alle ihre Lieblingssongs spielten, gab es kaum Spielpausen.
Im Rampenlicht der Lebenshilfe-Bühne stand auch die Tanzgruppe der Behindertenorganisation "Die Flamingos" unter der Leitung von Thomas Lücke. Zwei Gruppen, Jugendliche und Erwachsene, zeigten Choreographien zu modernen Popsongs. "Wir haben heute morgen schon um 9 Uhr aufgebaut", berichtete die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe, Waltraud Langer. Seitdem sei reger Zulauf und keine Minute Langeweile gewesen.
Das Jugendamt der Stadt Moers begeisterte die Kleinen mit einer Rollenrutsche, die diesmal mit einer "Erlebniswelt der Sinne" in einem dunklen Zelt mit Hindernisparcours endete.
Nach der gelungenen Aktion zum Brandschutz im vergangenen März am Königlichen Hof hatte die Feuerwehr Moers auch diesmal einen Informationstisch zum Thema "Brandmelder" aufgebaut. Thomas Hasenrahm, stellvertretender Löschzugführer in Hülsdonk, nutzte die Gelegenheit, um Nachwuchs anzuwerben: "Wir brauchen frische, neue Kräfte und möchten hier auf dem Familienfest das Interesse wecken".
Bei der Jugendfeuerwehr könne man schon ab zwölf Jahren dabei sein, erklärte er. Eine Bootsfahrt über den See im Freizeitpark machte das Technische Hilfswerk möglich. Kinder konnten in Schwimmwesten schlüpfen und sich von den Helfern im echten Rettungs-Schlauchboot über den See rudern lassen. Die Johanniter stellten vor, wie ein Rettungswagen von innen aussieht.
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