Moers: Höllentaxi darf wieder fahren – Elfjährige außer Lebensgefahr
zuletzt aktualisiert: 06.09.2010 - 09:43Moers (RPO). Das elfjährige Mädchen, das am Freitag auf dem Fahrgeschäft „Höllentaxi“ schwer verletzt worden war, ist außer Lebensgefahr. Die Ärzte in der Fachklinik in Buchholz konnten vorerst auch den Fuß des Kindes retten. Möglicherweise muss er aber doch amputiert werden.
Das könnten die Mediziner erst in den nächsten Tagen entscheiden, erklärt Thorsten Schröder, Pressesprecher der Stadt. Der TÜV untersuchte das Fahrgeschäft noch am Freitag und gab es für den Samstag wieder frei. Technische Mängel lagen nicht vor.
Die Betriebserlaubnis sieht beim „Höllentaxi“ keine Sicherheitsbügel in den kleinen hintereinander gehängten Autos vor. Deshalb konnte das Mädchen aufstehen, bevor die Fahrzeuge komplett gestoppt hatten. Es stürzte, geriet mit dem Fuß zwischen die Wagen und wurde – trotz Notbremsung durch die Betreiberfamilie Senk – einige Meter mitgeschleift.
Etliche Augenzeugen, vornehmlich Kinder, erlitten Schocks und mussten teilweise notärztlich und seelsorgerisch betreut werden, berichtet Schröder. Dirk Aberfeld vom Niederrheinischen Schaustellerverein kündigte an, morgen mit anderen Schaustellern das verletzte Kind im Krankenhaus besuchen zu wollen.
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