Moers: Landes (Grüne): Schluss mit Debatte um das Moers Festival
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Moers (RP). Gegen die Versuche, das Moers Festival einzusparen, wehrt sich Claudia Landes, sachkundige Bürgerin von Grünen/Bündnis 90.
"Alle Jahre wieder bläst die CDU zum Halali, als könne man mit der Vertreibung der ungeliebten Musik, für die das Moers Festival steht, die städtischen Finanzen sanieren. Neu ist, dass die Linke jetzt in dieser Blaskapelle mitspielt. Wie wär's mit einem Hochzeitsdirndl dazu?" Der Vorschlag zeige nicht nur wenig Fantasie, sondern auch wenig Sachkenntnis: Trotz gestiegener Eintrittspreise und Gebühren für das Zelten habe das Festival 2011 einen Besucherrekord gemeldet und mit international renommierten Künstlern wie mit jungen Talenten begeistert.
Claudia Landes, Mitglied im Kulturausschuss und im Aufsichtsrat der Kultur GmbH: "Es ist mehr als albern, dies auf verschenkte Karten zurückzuführen – ein Gerücht, das die Geschäftsführung schon mehrfach begründet zurückgewiesen hat. Genaue Zahlen liegen den Linken und der CDU über ihre Aufsichtsratsmitglieder vor.
Der Erfolg der Moerser Kultureinrichtungen macht es wünschenswert, dass die Hochzeitsglocken an anderer Stelle schlagen. Dort nämlich, wo Menschen Verantwortung für das Gesicht ihrer Stadt übernehmen und sich um Gestaltung und Synergien – gerade in Zeiten leerer Kassen – bemühen.
Uli Greb und Rainer Michalke leisten das auf vorbildliche Weise. Schluss mit dieser Debatte um das Moers Festival!"
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