Moers: Loveparade: Barmer trägt Kosten für die Behandlung
zuletzt aktualisiert: 02.08.2010Moers (RPO). Die Barmer GEK bietet nach den tragischen Vorfällen während der Loveparade Betroffenen, Angehörigen und Helfern schnelle Hilfe. Sie können sich an ihre Kassen wenden. "Die medizinischen Behandlungskosten sind im Sozialgesetzbuch verankert. Dazu gehören auch die psychotherapeutischen Maßnahmen, um die Betroffenen wieder zu stabilisieren", sagt Matthias Czelustek, Moerser Bezirksgeschäftsführer der Barmer GEK. Die Krankenkasse reagiere damit auf eine Meldung der Medien, "die bei unseren Versicherten für Irritationen gesorgt hat." Patienten, die traumatische Geschehnisse längerfristig verarbeiten müssten und der seelischen Begleitung bedürften, "mögen sich vertrauensvoll an uns wenden". Das gelte auch für die zahlreichen Helfer, die bis spät in der Nacht im Einsatz gewesen seien. Auch die Psychotherapeutenkammer NRW hat ihre Unterstützung angekündigt und gibt Auskunft über Therapiemöglichkeit. Die Krankenkassen treten bei der medizinischen Versorgung in Vorleistung. Das gelte auch für die sich anschließenden Nachbehandlungen wie Rehabilitation oder Physiotherapie oder Hilfsmittelversorgung. "Uns ist wichtig die notwendige medizinische Hilfe unkompliziert anlaufen zu lassen, das ist das Wenigste was wir tun können", so Czelustek.
Info Versicherte der Barmer GEK wenden sich unter Telefon 018 500 686200 an ihre Geschäftsstelle. Informationen der Psychotherapeuten Kammer gibt es im Internet unter
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




