Moers: "Night of the Bands" rockt Moers
VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 20.10.2008 - 11:23Moers (RPO). Die fünfte „Enni Night of the Bands“ lockte am Samstagabend bis tief in die Nacht wieder sehr viele Musikbegeisterte in die Lokale. Insgesamt spielten 27 Bands in Gaststätten in der City, Hülsdonk und Scherpenberg.
Samstagabend. 20.43 Uhr. Anja, Michaela und Steffi steigen am Königlichen Hof aus dem Bus. Das Trio hat es eilig. Eigentlich wollten sie ins Monokel, dort Pop Hits der 80er und 90er Jahre hören. Dafür ist es aber zu spät. Rock Stars de Luxe hat bereits vor einer Dreiviertelstunde angefangen, die Kneipe ist voll, das Vorzelt auch. Anja kramt das Programmheft aus ihrer Handtasche. „Dann gehen wir eben ins Piccolo. Die fangen gleich an. Da gibt es Boogie und Rock‘n Roll“, sagt sie. Die drei Frauen schlendern los.
Moers – eine Konzertmeile
Die fünfte „Enni Night of the Bands“ verwandelt die Grafenstadt in eine große Konzertmeile – soviel Live-Musik hat es in Moers noch nicht gegeben. 27 Lokale, Kneipen und Bistros wandeln sich zu kleinen Musiksälen. Latin, Pop, Oldies, Soul, Jazz, Blues – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei.
Von zehn auf 27
Die Idee zu „Enni Night of the Band“ hatte vor fünf Jahren der Geschäftsführer des Energieversorgers, Stefan Krämer. Bei der ersten Musiknacht vor fünf Jahren nahmen „nur“ zehn Moerser Kneipen an dem Event teil.
Energieversorger Enni, die Gaststätten und die Musiker bieten allen einen launig-lauschigen Samstagabend. Aus den Lokalen hallen die unterschiedlichsten Rhythmen durch die Gassen der Altstadt, mischen sich und verschmelzen zu einem einzigartigen Klangerlebnis. In den Lokalen bleibt kaum ein Platz frei. Überall ist es übervoll, vor den Türen bilden sich oft lange Schlangen.
Es sei noch schöner als im vorigen Jahr, meint Anja auf dem Weg zum Bierhaus, wo „Opa kommt“ und schon mit rockigen Oldies auf die drei jungen Frauen wartet. Aber nicht nur die City lädt an diesem Abend zu Konzerten, auch in den Ortsteilen Scherpenberg und Hülsdonk wird in die Saiten gegriffen und auf so manch eine Pauke gehauen.
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