Neukirchen-Vluyn: Rekordbesuch beim "Family Day" in Vluyn
VON SIMON PAKE - zuletzt aktualisiert: 06.09.2010Neukirchen-Vluyn (RPO). Vor der Bühne sind fast alle Tische besetzt. Gerade singt "Concord im Alpenrausch". Viel sonniger als am sechsten "Family Day" der Interessengemeinschaft Vluyner Platz kann das Wetter kaum sein. Zahlreiche Besucher sind gekommen. Vor und in den Geschäften herrscht Hochbetrieb. Die Kaufleute sind zufrieden. "Der liebe Gott ist ein Neukirchen-Vluyner", sagt Dieter Rink von Iga Optic Basso. Seit es das Fest rund um den Vluyner Platz gebe, habe es noch nie geregnet. "So voll haben wir es um 12 Uhr noch nie gehabt", ist auch Berthold Kirch von Post and Paper und dem Café Allegretto zufrieden. Er ist federführend bei der Planung des Family Days.
Alle Kaufleute am Vluyner Platz haben gestern bei dem Fest mit Aktionen mitgemacht. Zum ersten Mal öffneten auch die Geschäfte auf der angrenzenden Niederrheinallee ihre Türen von 13 bis 18 Uhr. "Dieser Tag soll der Familie gewidmet sein", so Kirch. Darum wurde auch das Bühnenprogramm mit einer musikalischen Mischung aus Volksmusik, Schlagern und Pop am Abend eher ruhig und für Jung und Alt gehalten. Zwischendurch zeigte Elkoki Moden die neusten Kollektionen bei einer Modenschau. Für viel Andrang vor der Bühne sorgte auch die Verlosung der Kaufleute. "Die kleinsten Preise sind eine Waschmaschine oder ein LCD-Fernseher", erzählt Kirch stolz. Die Nachwuchsgeschäftsleute fanden sich am Eingang zum Vluyner Platz. Dort waren viele Stände beim Kindertrödelmarkt aufgebaut. "Wie jedes Jahr sind alle Plätze ausgebucht", so Kirch. Jedes Jahr kämen so viele Anfragen herein, dass der Trödelmarkt noch größer werden könnte.
Wer sich ein bisschen sportlich betätigen wollte, konnte die Kletterwand der Jugendfeuerwehr erklimmen. Außerdem machte die KG Blau-Weiße Funken mit einem Stand für sich Werbung. Westernatmosphäre kam an dem Stand von Comanchi auf. Dort konnten sich Kinder wie Cowboys und Indianer fühlen und jede Menge Westernspiele machen. "Das Fest wird von Jahr zu Jahr größer", sagt Berthold Kirch. Zu Beginn sei das Fest aus der Idee entstanden, dass die Kaufleute selbst etwas für ihre Kunden tun müssen. Die Städte waren pleite und konnten somit nicht aushelfen. "Dieser Tag soll ein Dankeschön sein", so Kirch.
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