Tennis: Asbergerinnen wollen am Lack kratzen
VON DETLEF KANTHAK - zuletzt aktualisiert: 13.06.2008Eine wichtige Frage in der Tennis-Niederrheinliga der Damen ist bereits geklärt. Weil alle Mannschaften vom Niederrhein, die in der Ersten und Zweiten Bundesliga an den Start gegangen sind, ihre jeweilige Klassenzugehörigkeit gehalten haben, wird es auf höchster Verbandsebene lediglich einen Absteiger geben. Den werden die Teams von Bayer Wuppertal und Grün-Weiß Oberkassel am letzten Spieltag unter sich ausmachen.
Ganz anders sieht’s in der Frage nach jener Vertretung aus, die die Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga erreichen wird. Der Rochusclub Düsseldorf macht sich da im Fernduell mit Etuf Essen besonders große Hoffnungen. Die Damen des Traditionsvereins aus der Landeshauptstadt sind bislang ungeschlagen durch die Niederrheinliga marschiert. Morgen wartet auf den TC Sportpark Asberg die Aufgabe, am noch unbeschädigten Lack der Düsseldorferinnen zu kratzen. Dietmar Hirschel, Sportwart des TCA, widmet sich dieser Übung ausgesprochen gern. „Wir haben den Klassenerhalt sicher, allein das zählt“, erinnert er noch einmal an die Prioritätenliste des Clubs. Jetzt geht’s um die Zugaben, denn ein schwaches Team, das beim Rochusclub nicht bestehen könnte, wird der Sportwart bestimmt nicht auf den Weg schicken. Im Vergleich zum mit 7:2 gewonnenen Lokalderby gegen den TC Moers 08 II deutet sich lediglich eine Veränderung in der Asberger Mannschaft an. Karin Nijssen, in der Vorwoche erstmals eingesetzt, wird ihren Platz sofort wieder freimachen. Für sie kehrt Mireille Bink in die Auswahl des Sportparks zurück.
Mit einem Erfolg über den TC Rot-Weiß Dinslaken will die zweite Mannschaft von der Filder Straße die Saison abschließen. Das 08-Team, beim letzten Durchgang spielfrei, soll ebenfalls auf einer Position umgestellt werden. Steffie Weterings wird Anouk Nagtzaam ersetzen und sich auf ein mögliches Duell gegen die frühere Moerserin Stephanie Gomperts vorbereiten.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum