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„Satchie“ in fantastischer Form

VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 29.05.2007

Von Sieg zu Sieg reitet Isabell Werth in diesen ersten Wochen der „Grünen Saison“. Auch dem Pfingstturnier in Wiesbaden drückte die Doppel-Weltmeisterin aus Rheinberg ihren Stempel auf. Mit Satchmo gewann sie zunächst den Grand Prix de Dressage hoch überlegen vor dem Schweden Jan Brink mit Björsells Briar. Gestern triumphierte die Juristin dann mit ihrem WM-Pferd auch noch beim Höhepunkt der Dressur-Konkurrenzen in der hessischen Landeshauptstadt, beim Grand Prix Special.

Auch hier erwies sich der Schwede als ihr größter Konkurrent. Dennoch betrug der Abstand des Siegerpaars auf den Zweitplatzierten fast 70 Punkte. Sämtliche Wertungsrichter sahen den Vortrag der Rheinbergerin mit ihrem Satchmo auf dem ersten Rang. „Satchie ist in einer fantastischen Form. Was er vor einer Woche beim Turnier in München gezeigt hat, hat er jetzt in Wiesbaden erneut bestätigt. Seine Konstanz beeindruckt mich enorm“, lobte die Amazone ihr 13-jähriges Pferd.

Donatha machte nur große Augen

Für Ellen Schulten-Baumer begann das traditionelle Turnier ebenfalls brillant. Mit ihrer Stute Donatha setzte sie sich im Grand Prix, der Qualifikation für die Kür, gleich souverän an die Spitze. „Prima, dachte ich, das läuft ja hervorragend. Aber was ich dann abends unter Flutlicht in der Kür erlebt habe, war sehr schade. Donatha hat nur große Augen gemacht und sich total aus dem Konzept bringen lassen. Ich habe daraufhin kurzfristig zurück gezogen“, berichtete die zweite Dressurreiterin von Ausnahme-Format aus dem beschaulichen Rheinberg. Ihre Stute hatte sich trotz großewr Erfahrung zu stark von äußeren Einflüssen ablenken lassen. „Nie wieder Wiesbaden mit Donatha unter Flutlicht“, erklärte Ellen Schulten-Baumer in Anspielung auf ihre Äußerung vom Vorwochenende beim Hamburger Dressur-Derby, als sie gesagt hatte: „Immer wieder werde ich gern hierher kommen.“

Jeweils einen guten dritten Rang belegte Isabell Werth in zwei Prüfungen des Rahmenprogramms mit ihrem erst achtjährigen Hengst Fuchsberger. Im Prix St. Georges sowie in der Intermediaire-I-Prüfung landete sie auf dem Bronze-Treppchen. Der Fidermark-Sohn befindet sich damit weiter auf einem beachtlichen Weg in Richtung Grand-Prix-Prüfungen.

Weiter geht’s für die beiden Reiterinnen am übernächsten Wochenende mit dem CDI-Turnier in Balve.

Quelle: RP

 
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