Tennis: Doppelter „Super-Mario“
VON UWE THELEN - zuletzt aktualisiert: 26.05.2008Bei den Tennis-Verbandsmeisterschaften in Hilden war Mario Lesic vom TC SG Repelen nicht zu stoppen. Nach dem Erfolg im Einzel gegen Daniel Düren holte er sich auch im Doppel gemeinsam mit Sven Andre den Titel.
Bei den Tennis-Verbandsmeisterschaften in Hilden war Mario Lesic von Tennisclub SG Repelen das Maß aller Dinge. Ohne jegliche Schwierigkeiten fegte er mit 6:4 und 6:1 Uwe Kaundinya vom ETB SW Essen durch das Halbfinale, und im Endspiel wartete mit Daniel Düren, der für seinen ehemaligen Verein HTC BW Krefeld an den Start ging, ein „alter“ Bekannter. Vor zwei Jahren verlor Lesic gegen ihn im Viertelfinale mit drei Sätzen. Der Repelener war also gewarnt, und ehe er sich versah, lag er im ersten Satz mit 0:3 im Hintertreffen. Als er sich dann wieder auf seine Qualitäten besann, hatte Düren keine Chance mehr. Lesic gewann nicht nur diesen Satz mit 6:4, sondern ließ seinem Gegner auch im folgenden Satz mit 6:1 kaum noch Luft zum Atmen.
Feiern ohne Ende . . .
„Schöner kann ein Wochenende für einen Sportler wohl kaum sein“, freute sich Mario Lesic nach seinen beiden Titelgewinnen in Hilden. Er ist aber auch als Trainer in der Fußball-Kreisliga A mit dem VfL Repelen II sehr erfolgreich, denn nach dem 0:0 beim SV Budberg II kann er den Aufstieg in die Bezirksliga feiern.
Erst der Tie-Break entschied
Doch damit nicht genug, denn gemeinsam mit seinem Partner Sven Andre bestritt der frisch gebackene Titelträger eine halbe Stunde später bereits das Finale im Doppel gegen das Duo Marc Pexa/Uwe Kaundinya. Der erste Satz war hart umkämpft und Lesic/Andre konnten sich erst im Tie-Break mit 7:4 durchsetzen. Im zweiten Satz gelang ihnen ein schnelles Break, so dass es am folgenden 6:3 und dem zweiten Titelgewinn für Lesic nichts mehr zu Rütteln gab.
Bei den Verbandsmeisterschaften der Herren 30 in Ratingen hatte Peter Vogel vom TV Schwafheim im Halbfinale gegen Daniel Meier beim 3:6, 6:2, 6:2-Erfolg seine Liebe Mühe und Not. Aber auch Mirco Heinzinger musste sich beim 7:6, 6:2 gegen Michael Klömpken mächtig strecken, damit das Finale der beiden Lokalrivalen perfekt war. Der erste Satz war hart umkämpft, und beide Spieler gaben nicht einen Ball verloren. Am Ende hatte Vogel jedoch mit 5:7 das Nachsehen. Beflügelt durch diesen glücklichen Satzgewinn, wuchs Heinzinger förmlich über sich hinaus. Gleichgültig was sein Gegenüber auch versuchte, er hatte immer eine Antwort parat und siegte mit 6:1. In der Konkurrenz der Herren 40 überstand Andras Nemes vom TC Rumeln zwar das Viertelfinale gegen Thorsten Kempkens noch schadlos mit 6:3, 6:0, doch im Halbfinale war dann beim 6:4, 2:6, 3:6 gegen Marc Pradel Endstation.
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