Tennis: Düsseldorf hat die besseren Karten
zuletzt aktualisiert: 30.05.2008Mit unterschiedlichen Erwartungen gehen die beiden Moerser Vertreter in den vierten Spieltag der Tennis-Niederrheinliga der Damen. Während der TC Sportpark Asberg mit viel Optimismus die Reise zu Bayer Wuppertal antritt, reicht die zweite Mannschaft des TC Moers 08 die Favoritenrolle gerne an ihren Gastgeber, den Rochusclub Düsseldorf, weiter.
Die Personalien sind es, die die mit drei Siegen so erfolgreich gestartete Mannschaft von der Filder Straße diesmal in die Rolle des Außenseiters drängen. Michelle Gerards und Linda Sentis haben sich nach ihren Einsätzen in der Bundesliga aus dem Team gespielt und dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Zudem wird Anne Blawatt verletzungsbedingt nicht ans Netz gehen, auch Steffie Weterings steht nicht zur Verfügung. Da bleiben von der zuletzt so stark aufspielenden 08-Auswahl nur noch Hannah Kürvers, Jenny Höhn und Catrin Levers. Anouk Nagtzaam wird ihren ersten Einsatz in diesem Sommer feiern dürfen, aus der dritten Mannschaft rücken Zita Engbroks und Sinha Eickens nach. Da hat es der Rochusclub schon leichter: Der letztjährige Zweitliga-Absteiger hat seine beiden ersten Spiele in sicherer Manier gewonnen und wird auch gegen die Moerser Gäste wieder mit stärkster Formation ans Netz gehen. „Düsseldorf hat die besseren Karten“, lässt 08-Manager Stefan Hofmann schon einmal vorwarnend verlauten.
Der Grundstein ist gelegt
Ganz anders sieht die Position der Damen des Asberger Sportparks aus. Die Auswahl um Sportwart Dietmar Hirschel muss im Rennen um den Klassenerhalt erst noch ihre Punkte einfahren. Gegen eine schwache Oberkasseler Mannschaft wurde mit dem 6:3-Erfolg der Grundstein gelegt, jetzt soll in Wuppertal der nächste Sieg her. „Das sollte gelingen“, ist Hirschel überzeugt. Susanne Trik, Mireille Bink, Eva Pera und Barbara Jaspers sind gesetzt. Andrea Masarykova und Laurette van der Knapp sollen dazu kommen. Da ist allerdings noch das ein oder andere Telefongespräch nötig um tatsächlich grünes Licht zu geben. Für die Bayer-Auswahl geht es gegen den Sportpark bereits ums nackte Überleben in der Niederrheinliga, denn nach drei Niederlagen stehen die Gastgeberinnen mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg muss her, wenn der Aufsteiger aus dem Bergischen nicht sofort wieder für die Verbandsliga planen möchte.
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