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Tennis: Gleich zwei Joker im Ämel

zuletzt aktualisiert: 15.06.2007

Zwei Schritte könnten es noch sein für die Damen des TC Sportpark Asberg, ehe sie nur einen Sommer nach ihrem Abstieg aus der zweiten Tennis-Bundesliga eben dort wieder anklopfen. Freilich, den zweiten sollte man nie vor dem ersten machen. Da fällt mancher Club nämlich auf die Nase. Also gilt es: Am morgigen letzten Spieltag der Niederrheinliga tritt erst einmal Plan A in Kraft. Und da müssen sich die Asbergerinnen einen der beiden Plätze an der Spitze der Tabelle sichern. Ist das gelungen, käme Plan B ins Spiel, und der brächte am 14. und 15. Juli die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga.

Claire Lablans will dafür sorgen, dass der TC Sportpark Asberg in der nächsten Saiosn wieder in der 2. Tennis-Bundesliga spielt. Bild: Klaus Dieker Foto: RPO
Claire Lablans will dafür sorgen, dass der TC Sportpark Asberg in der nächsten Saiosn wieder in der 2. Tennis-Bundesliga spielt. Bild: Klaus Dieker Foto: RPO

Zwei Joker haben die Asbergerinnen am letzten Niederrhein-Spieltag im Ärmel. Es geht zwar zum Tabellenersten TC GW Ratingen, doch dort haben es die Spielerinnen des Sportparks selbst in der Hand, ihr Ziel zu erreichen. Mit einem Sieg wäre ohnehin alles klar, und der TCA hätte die Grün-Weißen am Ende sogar noch überflügelt.

„Wir wollen nichts verschenken“, macht TCA-Sportwart Dietmar Hirschel eindringlich klar, dass dies die liebste Variante sei. Doch selbst bei einer Niederlage in Ratingen wäre das Spiel noch nicht beendet. Dann allerdings wäre der Blick zum Nachbarn TC Moers 08 II nötig. Der Ortsrivale empfängt zur gleichen Zeit mit dem TC Rot-Weiß Dinslaken das Team, das den Asbergerinnen noch den zweiten Rang streitig machen möchte. Zwei Punkte liegt Dinslaken derzeit noch hinter dem Aufstiegsrivalen, könnte also das Punktekonto im Vergleich zum TCA noch ausgleichen und aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs den Sportpark noch hinter sich lassen. Dafür allerdings müsste Rot-Weiß schon deutlich gewinnen. Der Blick auf das beteiligte Personal: Eva Pera, Mireille Bink, Claire Lablans und Andrea Masarykova sind im Asberger Team erneut gesetzt. Zudem hofft Sportwart Hirschel auf die Einsätze von Susanne Trik und Karen Nijssen, die den Ratingerinnen um deren Spitzenspielerin Elise Tamaela und Kim Kilsdonk kräftig zusetzen sollen.

An der Filder Straße freuen sich die 08-Verantwortlichen derweil auf das Comeback von Hannah Kürvers, die nach ihrem College-Aufenthalt in den USA erstmals wieder für den TC zum Schläger greifen wird. Anne Blawatt, Anouk Nagtzaam, Jenny Höhn und Sabine Krause sind ihre Mitspielerinnen. Linda Sentis könnte das Team komplettieren.

Quelle: RP

 
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