Volleyball: Grozer erleichtert: "Das hat ungemein gut getan"
zuletzt aktualisiert: 30.03.2009Am 26. und letzten Spieltag der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga hat das Trainerteam des Moerser SC, Georg Grozer und Chang Cheng Liu, wichtige Erkenntnisse für die bevor stehende Play-off-Runde gesammelt. Vor allem diese: Mit den drei jungen Spielern Tobias Neumann, Tim Broshog und Dominik Sikorski kann der MSC auch gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen rechnen.
Kapitän Roland Rademaker erhielt eine verdiente Pause. Zudem konnte der Regisseur seine Magenverstimmung auskurieren, die er sich kürzlich zugezogen hatte. Renzo Verschuren und Joram Maan, die beiden anderen Niederländer im Team der "Adler", mussten ebenfalls nicht "ran". Vor allem Verschuren hat bislang eine Klasse-Saison gespielt. In allen für einen Mittelblocker relevanten Statistiken taucht er im vorderen Bereich auf, vor allem bei den Aufschlägen hat er voll überzeugt. Verschuren kämpfte nach einer anstrengenden Saison mit Auftritten in drei Wettbewerben zuletzt mit muskulären Problemen. Maan laboriert immer noch an seiner Fußverletzung, die er sich vor einigen Wochen in Haching bei einem Fehltritt in eine Begrenzungsbande zugezogen hatte.
"Jetzt hoffe ich nur, dass unsere leicht lädierten Spieler durch die kleine Pause wieder richtig fit sind – dann ist mir vor den Viertelfinal-Play-Offs nicht bange", meinte Grozer gestern und hatte noch ein Extra-Lob für den Rest der Truppe parat: "Das hat ungemein gut getan. Die jungen Spieler haben die Aufforderung angenommen, das zu zeigen, was sie gelernt haben. Die anderen Jungs haben dabei durch ihre positive Einstellung geholfen."
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