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Volleyball: Grozer für Deutschland!

VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 21.05.2007

Mit der Spielberechtigung des Moerser Volleyball-Stars fürs Nationalteam ist jetzt alles klar. Noch ist aber offen, ob Georg Grozer junior am kommenden Wochenende in Belgien zum Kader der Moculescu-Truppe zählen wird.

Zwei Tage früher als erwartet erreichte Georg Grozer junior ein Telefonat aus der Zentrale des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in Frankfurt am Main. Da erfuhr er: Die Freigabe des Weltverbandes FIVB für seinen Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft ist erteilt; damit hat Bundestrainer Stelian Moculescu ab sofort Planungssicherheit für die möglichen ersten Länderspiele des Moersers im Trikot mit dem Bundesadler. „Ich freue mich riesig über diese Nachricht. Ab sofort will ich alles dafür geben, mein Debüt im deutschen Team feiern zu können“, erklärte der MSC-Star gestern im Volleyball-Leistungszentrum in Kienbaum bei Berlin.

Zusammen mit Bakumovski

Dorthin war der Diagonalangreifer der „Adler“ am Samstag mit dem Auto gefahren. „Ich war viel zu früh da, aber das machte nichts, denn auch Robert Kromm kam schon eine Stunde vor der offiziellen Treffzeit aus Italien angereist, so dass wir erst mal bei einer Tasse Kaffee über die letzten Wochen in unseren Ligen geplaudert haben“, erzählte Grozer junior. Er teilt sich nun mit dem ehemaligen Moerser Eugen Bakumovski für die nächsten zwei Wochen ein Appartement. Der ehemalige „Adler“ spielt inzwischen in der polnischen Eliteliga. Gemeinsam absolvierten gestern Vormittag 16 Akteure eine erste Krafteinheit. Abends stand ein Sandtraining auf dem Programm.

Der Kalender für die nächsten 14 Tage wird für Grozer fremdbestimmt sein. Wichtige Termine sind aber der kommende Samstag und Sonntag. Dann nämlich ist die deutsche Auswahl im belgischen Leuven zu Gast, wo es im Rahmen der European League zu den ersten beiden Partien gegen das Team aus dem Nachbarland kommt. „Es wäre toll, wenn Georg dann im Kader stehen würde. Er braucht die internationale Erfahrung für seine weitere Karriere. Und Moculescu ist ein großartiger Trainer, von dem er eine Menge lernen kann. Ich hoffe nur, dass es keine Abwerbeversuche geben wird“, betonte Vater Georg Grozer senior.

Leuven ist von Moers nur knappe zwei Stunden entfernt. Eingefleischte Grozer-Fans werden sich den Kurztrip wohl kaum entgehen lassen. Ob der MSC-Spieler dann seine Frau Violetta und die kleine Leana sehen kann, wird sich zeigen. „Ich vermisse sie schon jetzt sehr. Wir waren natürlich traurig, als ich nach Kienbaum gefahren bin, aber Vio steht voll hinter mir“, erzählt der 22-jährige Jungvater, dessen Abwesenheit beim Training des MSC naturgemäß stark ins Gewicht fallen wird. Aber mit diesem Problem müssen auch andere Clubs fertig werden.

Quelle: RP

 
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