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Volleyball: In "KW" geht's um Platz vier

VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 21.03.2009

Morgen kann der Volleyball-Bundesligist Moerser SC mit einem Erfolg bei den Netzhoppers seine gute Ausgangsposition vor der Play-off-Runde zementieren. MSC-Trainer Georg Grozer fordert seine Außenangreifer.

In Königs Wusterhausen trifft Mittelblocker Tim Broshog (Bildmitte) mit dem Moerser SC auf seinen ehemaligen Verein. Noch in der vergangenen Saison trug der 21-jährige Newcomer das Trikot der Netzhoppers. Bild: Klaus Dieker Foto: RPO
In Königs Wusterhausen trifft Mittelblocker Tim Broshog (Bildmitte) mit dem Moerser SC auf seinen ehemaligen Verein. Noch in der vergangenen Saison trug der 21-jährige Newcomer das Trikot der Netzhoppers. Bild: Klaus Dieker Foto: RPO

Die deutliche 0:3-Niederlage der Netzhoppers KW im Mittwochsspiel der Volleyball-Bundesliga beim SCC Berlin gibt Rätsel auf. So recht weiß man auch beim Moerser SC nicht, was man von der desolaten Leistung des Tabellenfünften, der sich im bis dato absolvierten Saisonverlauf so prächtig geschlagen hat, halten soll. Morgen Nachmittag um 15 Uhr treffen die "Adler" und die "Känguruhs" aus Brandenburg in der Landkost-Arena zu Bestensee direkt aufeinander. Es geht dabei um den vierten Tabellenrang, der im Play-off-Viertelfinale, in welchem aller Voraussicht nach exakt der MSC und das Team aus KW gegeneinander anzutreten haben werden, die bessere Ausgangsposition mit sich bringt.

Info

Eine gute Zeit da oben

In der vergangenen Saison stand Tim Broshog dem Moerser SC noch im Trikot der Netzhoppers KW gegenüber. Der baumlange Mittelblocker absolvierte für die "Adler" bislang eine prima Saison als Newcomer. "Ich hatte eine gute Zeit da oben, freue mich auf meine alten Kameraden. Aber es geht um wichtige Punkte", sagt er vor der Partie und stellt damit klar, für wen sein Herz heute schlägt.

Ein zweites Mal Heimrecht

Der Vierte gegen den Fünften – so lautet es unter anderem nach dem Ende der Hauptrunde. Der Tabellenvierte – aktuell ist das der MSC – hat in einem möglichen Entscheidungsspiel in der Serie "best of three" ein zweites Mal Heimrecht. Und das wollen sich die Grafenstädter unbedingt sichern. Also sollten Trainer Georg Grozer und seine Schützlinge morgen mit einem Sieg für vorzeitige Klarheit sorgen. Aber selbst im Falle einer Niederlage ließe sich das Ganze auch am letzten Spieltag noch reparieren, denn die "Adler" liegen im Moment mit zwei Punkten vor KW in Front.

Doch zurück zur Netzhoppers-Klatsche in Berlin – der zweite Satz ging mit 8:25 verloren. "Wir haben in allen Belangen versagt", urteilte KW-Trainer Mirko Culic nach dem Spiel in der Hauptstadt. Davon allein wollen sich die Moerser allerdings nicht ablenken lassen. Noch in der Hinrunde stand der Verein aus Brandenburg vor der Insolvenz. Mit großem Engagement konnte dieser Schritt aber im letzten Moment abgewendet werden. Im Hinblick auf die nächste Saison könnte es aber allein schon wegen einer möglichen Qualifikation für den Europapokal – das Erreichen des Play-off-Halbfinales reicht dazu bereits aus – neue finanzielle Probleme geben. Also ist auch ein "Abschenken" des KW-Teams theoretisch nicht von der Hand zu weisen.

Grozer konzentriert sich wie immer auf die eigenen Stärken und Schwächen. Die Ausbeute der MSC-Außenangreifer stellte ihn im Mittwochsspiel gegen Eltmann nicht zufrieden. Also legte er den Schwerpunkt in den nachfolgenden Trainingseinheiten genau auf diesen Bereich. Da Libero Nikola Rosic morgen nach überstandener Rückenverletzung erneut auflaufen kann, stehen dem MSC mit Joram Maan, Ivan Perez, Szabolcs Szalai und Dominik Sikorski vier Außenangreifer zur Verfügung. "Sie müssen einfach mehr bringen als gegen Eltmann", fordert Grozer.

Quelle: RP

 
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