Fußball: In Möllen hat Fichte noch etwas gut zu machen
VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 24.05.2008Uwe Ansorge hat nicht wenig Mühe, den unterbewusst drohenden Schlendrian aus den Köpfen seiner Spieler zu vertreiben. Sein vorletztes Meisterschaftsspiel bestreitet der Fußball-Landesligist Fichte Lintfort morgen beim SV Glückauf Möllen. „Zwei Gründe sollten uns antreiben. Möllen kämpft noch um den Klassenerhalt genauso wie Borth. Wir hätten Borth gern in der neuen Saison wieder bei uns in der Gruppe. Und außerdem haben wir die beiden letzten Spiele verloren. Da wäre also noch etwas gut zu machen“, sagte der Trainer der Lintforter gestern.
Ein gutes Pflaster ist der Sportplatz in Möllen für die Klosterstädter nicht. Im vergangenen Jahr zog sich dort Fichte-Stürmer Michael Duchnik einen Kreuzbandriss zu. Mittlerweile hat er wieder den Anschluss gewonnen, trug sich aber auch lange Zeit mit dem Gedanken, seine Karriere zu beenden. Brillant war auch das damalige Ergebnis nicht. Lintfort spielte dort lediglich 0:0.
Die Rot-Weißen erwarten einen kämpferisch starken Gegner, der alles in die Waagschale werfen wird, was er zur Verfügung hat. „Spielerisch sind wir sicher die stärkere Mannschaft. Aber darauf allein dürfen wir uns nicht verlassen. Wir müssen selbst aggressiv spielen und unser Pressing auf den Platz bringen, was uns schon in anderen Partien ausgezeichnet hat“, fordert Ansorge. Personell sieht’s gut aus bei den Fichteranern. Kapitän Albert Mehmeti findet immer besser zu alter Form zurück, und Kevin Washeim dürfte nach überstandener Blinddarm-Reizung wieder in die Start-Elf rücken. Nur Daniel Zvar (Achillessehnenreizung) muss wohl noch auf der Bank nehmen.
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