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Tennis: Nichts für Zuschauer mit schwachen Nerven

zuletzt aktualisiert: 25.06.2007

Einen Riesenschritt zum Verbleib in der Zweiten Tennis-Bundesliga ist den Herren 30 des TV Schwafheim gelungen. Beim 5:4-Sieg als Gast des TC Grün-Gold Bensberg gab’s den zweiten Sieg der laufenden Spielzeit; das müsste reichen.

Russia's Anna Chakvetadze's shadow is seen on the clay as she serves the ball to Japan's Ai Sugiyama during their third Foto: AP, AP
Russia's Anna Chakvetadze's shadow is seen on the clay as she serves the ball to Japan's Ai Sugiyama during their third Foto: AP, AP

Vor allem da in den nächsten Wochen noch die vermeintlich schwächeren Gegner auf die Vertretung aus Moers warten.

Freilich: Für Zuschauer mit schwachen Nerven war die Partie das reinste Gift. Dabei begann doch aus Schwafheimer Sicht alles so prima: Bensbergs Radomir Vasek musste verletzungsbedingt passen, da stand es ohne Spiel schon 1:0 für die Gäste. Peter Vogel erhöhte, auch Thomas Hunsmann drehte kräftig auf, ehe die Rückschläge kamen. Mario Mertens’ Knieverletzung aus dem Erfurt-Spiel in der Vorwoche zwang den langen Belgier zur Aufgabe, nachdem auch Andras Nemes zuvor schon überraschend den Kürzeren gezogen hatte. Da lag es erneut an Marko Por, das Spiel wieder in ruhigere Fahrwasser zu lenken. Sein 4:6, 6:2, 7:6 gegen den Ungarn Attila Savolt, der den erwarteten, aber nicht aufgestellten David Prinosil an oberster Stelle im Bensberger Team vertrat, verdiente sich das Prädikat „hochklassig“.

4:2 nach den Einzeln ist für Moerser Tennisteams allerdings noch kein Freischein. Die beiden unteren TVS-Doppel trugen auch nicht wesentlich dazu bei, diesen Eindruck zu verwischen und unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Aber dann wieder Por: An der Seite von Guido Rompaey nutzte der Slowene endlich den vierten Matchball im dritten Satz zum Gesamtsieg.

Ergebnisse: Attila Savolt (Bensberg) - Marko Por (Schwafheim) 6:4, 2:6, 6:7; Radomir Vasek - Guido van Rompaey ohne Spiel für Schwafheim; Roman Smotlak - Mario Mertens 5:0 Aufgabe Mertens; Maurice Szpydowski - Peter Vogel 7:6, 3:6, 3:6; Chris Berger - Thomas Hunsmann 4:6, 3:6; Urban Philippek - Andras Nemes 7:6, 2:6, 6:3. Savolt/Szpydowski - Por/van Rompaey 6:2, 1:6, 4:6; Smotlak/Berger - Vogel/Dirk Schaper 6:1, 6:2; Christoph Gohlke/Philippek - Andre Deininger/Andras Nemes 6:4, 6:2.

Quelle: RP

 
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