Tennis: Niederlage gut verdaut
VON DETLEF KANTHAK - zuletzt aktualisiert: 22.06.2007Der nächste Part der Farbenlehre in der Zweiten Tennis-Bundesliga steht den Herren 30 des TV Schwafheim bevor. Nach der Reise zu den Rot-Weißen des TC Erfurt geht es am Sonntag zum TC Bensberg, der Grün und Gold in seinem Vereinsbanner präsentiert. Das 3:6 im Osten haben die Niederrheiner gut verdaut. „Da haben wir das Mögliche erreicht“, erinnert TVS-Sportwart Fritz Milbich an die schon ungewöhnliche Aufstellung der Erfurter, die einem Erstligisten alle Ehre machen würde.
Mitspieler rutschen nach unten
Bensberg wird da schon eine Nummer kleiner eingestuft, auch wenn die Mannschaft vor den Toren Kölns mit David Prinosil an der Spitze antritt. „Wir rechnen uns dennoch gute Chancen aus“, sagt Milbich, der davon ausgeht, die Schwafheimer Gegenwaffe zum ehemaligen Davis-Cup-Spieler parat zu haben. Marko Por wird seinen zweiten Einsatz im Dress des Teams von der Dorfstraße haben und soll nicht nur Prinosil bremsen, sondern auch seine Mitstreiter ins bessere Licht setzen. Denn dadurch, dass Por die Auswahl der Gäste anführt, rutschen die in Erfurt noch an Eins und Zwei spielenden Belgier Guido van Rompaey und Mario Mertens an die folgenden Positionen, in denen sie punkten sollen.
So geht’s weiter
Nach dem Auftritt in Bensberg warten auf die Schwafheimer noch diese Gegner: BW Berlin (in Moers), Marienburger SC (in Köln) sowie Westfalia Dortmund (in Moers). Die Spiele finden an den drei folgenden Sonntagen statt.
Mögliches weiteres Plus für die Gäste: Der Tscheche Radomir Vasek, Punkte-Garant der Bensberger, musste beim 4:5 der Grün-Goldenen in Krefeld in der Vorwoche passen. Ist er auch am Sonntag noch verletzt, so wäre das der nächste Vorteil für den TVS. Sorgen bereitet den Gästen lediglich das Knie von Mario Mertens. Der Mann mit dem kahlen Haupt stieg in Erfurt aus dem Doppel aus. „Das war besser so“, erklärt Milbich, weil Mertens in Bensberg dringend gebraucht wird. Zähne zusammen beißen, heißt es also für den „Youngster“ im Team.
Peter Vogel und Thomas Hunsmann werden auf jeden Fall für die Gäste-Mannschaft ans Netz gehen. Dirk Schaper dagegen verzichtet (gar nicht mal so ungern) auf seinen Einsatz: Er bekäme es wohl mit Urban Philippek zu tun, und da weiß der Schwafheimer, dass der nicht gerade sein Lieblingsgegner ist. Andre Deiniger oder aber Andras Nemes dürfen sich bessere Chancen ausrechnen.
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