Basketball: Nun hofft das Liebke-Team auf das „Wunder von Lintfort“
zuletzt aktualisiert: 22.02.2008Die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga ist für die Basketballer der BG Lintfort rechnerisch zwar noch möglich, doch eher unwahrscheinlich. Um dieses „Wunder“ noch bewerkstelligen zu können müssen die Klosterstädter nicht nur ihre drei ausstehenden Partien gewinnen, parallel dazu darf die SG RE Köln keinen einzigen Punkt mehr holen. Der erste Sieg der BGL muss dann morgen bei SG Aachen unter Dach und Fach gebracht werden. Sicherlich keine leichte Aufgabe, zumal noch nicht klar ist, ob und wie weit sich das Krankenlager der Lintforter lichtet. „Wir wissen, dass es sehr schwer wird“, betont BGL-Co-Trainer Tobias Liebke. „Wir wissen aber auch, wo wir ansetzen müssen, um in Aachen erfolgreich zu sein.“
Durchmarsch fast abgeschrieben
In der Landesliga möchte die Zweitvertretung der BG Lintfort ihren Platz an der Sonne beim TuS erkrath verteidigen, auch wenn sie beim wahrscheinlichen Abstieg der „Ersten“ den Lohn der Arbeit, sprich den Aufstieg, nicht einfahren kann. „Den Durchmarsch in die Oberliga werden wir wahrscheinlich nicht feiern können“, so Trainer Dirk Köster. „Allerdings wollen wir uns als Aufsteiger dieses großartige Ergebnis nicht mehr zerstören lassen.“
Für die Damen aus der Lintforter Zechenstadt sind die Aufstiegträume trotz vier Punkten Rückstand auf den Tabellenersten TG Neuss II noch nicht vom Tisch, denn die erste Garnitur von Neuss hat ihr erstes Aufstiegsspiel in der Oberliga verloren und wird dieser Liga wohl erhalten bleiben. Das vermeintlich Pech der zweiten Herrenmannschaft der BGL kann nun zum Glücksfall für die Damen werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Team von Trainer Peter Hagel beim Werdener TB erfolgreich ist.
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