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Projekt Wiederaufstieg

VON UWE THELEN - zuletzt aktualisiert: 14.09.2006

Die Handballfrauen des TuS Lintfort starten am Sonntag beim Aufsteiger HSG Siebengebirge-Thomasberg mit hohen Zielen in die Regionalliga-Saison und Trainer Lothar Schulz glaubt an eine schöne Feier Ende Mai nächsten Jahres.

Info

Anreise mit dem PKW

Zum ersten Auswärtsspiel in dieser Saison setzt der TuS Lintfort keinen Fan-Bus ein und auch die Spielerinnen werden mit dem PKW anreisen. Dabei werden die meisten Spielerinnen, die aus dem Raum Köln kommen, direkt von ihrem Heimatort anreisen. „Wir werden beobachten, wie die Fans uns zur Seite stehen und dann vielleicht schon beim nächsten Auswärtsspiel in vier Wochen einen Bus einsetzen“, betont der Lintforter Trainer Lothar Schulz.

Für die Handballfrauen des TuS Lintfort beginnt am kommenden Sonntag in der Regionalliga das Projekt direkter Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga. Die Schützlinge von Trainer Lothar Schulz gastieren bei der HSG Siebengebirge-Thomasberg, die in der letzten Saison den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga realisieren konnten. „Ich glaube wir können uns auf eine schöne Feier im Mai nächsten Jahres freuen“, hofft Schulz und spielt damit wohl auf eine Aufstiegsparty Ende der Saison an. „Wir brauchen niemanden zu fürchten. Wenn wir in jedem Spiel über die gesamte Spielzeit Vollgas geben und die Gegner durch Schwächephasen nicht wieder ins Spiel kommen lassen, sehe ich der ganzen Sache sehr optimistisch entgegen.“

Keine großartigen Schwächen

Als Mitstreiter um den ersten Tabellenplatz sieht der Lintforter Trainer die SG Knetterheide, den TuS Nettelstedt und die HG Remscheid, die sich zuletzt noch enorm verstärkte, an. „Allerdings haben diese Mannschaften lediglich eine starke Anfangsformation“, glaubt Schulz. „Bei uns sieht das anders aus, denn wir haben zwölf fast gleichwertige Spielerinnen und es wirft uns nicht aus dem konzept, wenn dann mal eine ausfällt.“ Die Stärken seiner Mannschaft sieht er in der Spielerfahrung und de Routine, da schon viele Spielerinnen Erfahrungen in der Ersten und der Zweiten Bundesliga sammeln konnten. Zudem könne man auf einen extrem starken Rückraum zurück greifen, zwei sehr starke Kreisläufer und zwei der wohl besten Torhüterinnen in der Liga. „Eigentlich haben wir alles, was man in dieser Sportart bracht“, so Schulz. „Die Spielerinnen müssen nur vor jeder Partie den Ernst der Lagen erkennen und für eine Stunde in der Woche voll konzentriert zu Werke gehen. Wenn das funktioniert und wir bis Ende Mai 26 Stunden geistig voll auf der Höhe sind, dann dürfte einem Aufstieg nichts im Wege stehen.“ Großartige Schwächen kann er in seinem Team nicht erkennen. Die Vorbereitung verlief zu seiner größten Zufriedenheit, Teamgeist und Motivation seien vorhanden, physisch ist die Mannschaft fit und im Kopf sind sie auf dem Spielfeld sehr flexibel. „Es sieht so aus, als hätten wir alles richtig gemacht“, betont der Trainer.

Ein kompletter Kader

Natürlich dürfe man den Aufsteiger, der ein schnelles Spiel bevorzugt, nicht unterschätzen. Allerdings weist die HSG deutliche Schwächen im Rückraum auf. Am Sonntag kann Schulz auf seinen kompletten Kader bauen. Einzig Alexandra Bahrsch und Alexandra Groß hatten im Verlauf dieser Woche leichte grippale Probleme, die bis zum Wochenende allerdings behoben sein werden.

Quelle: RP

 
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