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Ungewohnte Töne bei den MSC-Handballern

zuletzt aktualisiert: 06.09.2006

Der Moerser SC steht vor seinem fünften Jahr in der Handball-Verbandsliga und erstmalig lautet die Zielsetzung des Vereins, nach dem neunten Platz im letzten Jahr, nicht lediglich schnellst möglichst den Klassenerhalt zu sichern. „In diesem Jahr wollen Platz fünf bis sieben belegen“, fordert der Moerser Trainer Dieter Lau. „Ich glaube, dass das ein realistisches Ziel ist und dass die Mannschaft über die spielerischen Mittel verfügt, das auch zu erreichen.“

Dabei kann der MSC auf ein eingespieltes Team zurück greifen, denn Abgänge hat er keine zu verzeichnen. Lediglich auf Rückraumspieler Alexander Flossbach muss er in dieser Spielzeit verzichten. Nach seinem Kreuzbandriss im linken Knie muss er sich im Oktober einer erneuten Operation unterziehen und wird wohl erst in der kommenden Saison wieder zur Verfügung stehen. Dafür dürfen die Moerser Fans ein bekanntes Gesicht begrüßen, denn Torhüter Stefan Willms (SSV Gartenstadt) kehrt in heimatliche Gefilde zurück. Zudem konnte Christian Wahl vom Landesliga-Absteiger SV Friedrichsfeld verpflichtet werden.

Über die Vorbereitung äußerte sich der Moerser Trainer recht Zufrieden. „Sie ist ganz gut verlaufen“, so Lau. „Einzig die Urlaubsplanung war etwas ärgerlich, denn ich hatte nicht immer alle Spieler zur Verfügung.“ Nichts desto Trotz hofft er eine gute Saison und erwartet insbesondere von den jungen Spielern Steffen Pitzen, Tobias Rötters, Christian Dyx und Oliver Kaplanek eine weitere Leistungssteigerung. Als absoluten Top-Favoriten sieht Lau Hamborn 07, aber auch dem TSV Kaldenkirchen räumt er Außenseiterchancen ein.

Gleich zum Saisonauftakt können die Moerser beweisen, was in ihnen steckt, denn mit Kaldenkirchen stellt sich gleich eine der stärksten Mannschaften der Liga vor. „Die Trauben hängen zwar hoch, aber es ist dennoch eine machbare Aufgabe“, glaubt Lau. „Kaldenkirchen ist ein Gegner, der uns liegt.“

Quelle: RP

 
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