Fußball: Ursachenforschung vor der nächsten Ost-Tour
VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 24.03.2009So recht wusste Georg Grozer am Sonntag Abend auch noch nicht, woran es lag, dass seine Schützlinge im Angriff zurzeit so große Probleme haben, den Ball auf den Boden zu bringen. Nach der 2:3-Niederlage des Moerser SC am vorletzten Bundesliga-Spieltag der Volleyballer bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen war der Trainer der "Adler" auf der Suche nach Ursachen fürs aktuelle Dilemma.
"In den beiden ersten Sätzen haben wir das Spiel völlig verschlafen. Ich glaube, dass meine Jungs da noch das frühe Aufstehen und die lange Bahnfahrt in den Knochen hatten", sagte Grozer. Morgens um 6.30 Uhr war das Team des Moerser SC mit dem Zug nach Königs Wusterhausen gefahren, wo am Nachmittag das Spiel angepfiffen wurde. Und abends ging's dann mit der Bahn schon wieder zurück an den Niederrhein.
Auch am kommenden Samstag wartet auf den MSC eine Reise "tief in den Osten". In Bad Dürrenberg/Spergau, westlich von Leipzig gelegen, kommt es zur letzten Begegnung in der Bundesliga-Hauptrunde. Erst danach wissen die Moerser, ob sie gegen die Netzhoppers KW mit einem Heimspiel-Vorteil ins Play-off-Viertelfinale starten können. Voraussetzungen: Die Culic-Mannschaft verliert bei Generali Haching, und der MSC gewinnt seine Partie.
Immerhin haben die Niederrheiner im Gegensatz zum vergangenen Sonntag diesmal etwas mehr Zeit, um sich auf das Spiel am Abend vorzubereiten. Alle Partien des letzten Spieltags werden übrigens einheitlich um 19.30 Uhr angepfiffen.
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