Volleyball: Wieder Spannung aufbauen
VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 18.03.2009Gegen die SG Eltmann war es in der Volleyball-Bundesliga nie einfach für den Moerser SC. Heute Abend können die "Adler" mit einem Sieg viel Boden gut machen im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs.
Happy Birthday, Käpt'n
MSC-Kapitän Roland Rademaker feiert heute seinen 27. Geburtstag. Die ersten 150 Fans im Adolfinum will er deshalb mit einem Glas Sekt begrüßen. Wer diesbezüglich zu spät kommt, hat aber noch die Chance, ein von ihm signiertes Trikot zu gewinnen. "Damit möchte ich mich auch bei den Fans für die tolle Unterstützung im Pokalfinale bedanken."
Es war nie einfach für den Moerser SC, wenn er in den vergangenen Jahren die SG Eltmann zum Gegner hatte. Häufig behielten die Mainfranken die Oberhand gegen die "Adler", doch heute Abend soll mit einem Sieg gegen die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew der Grundstein für eine gute Ausgangsposition des MSC in der Play-off-Runde der Volleyball-Bundesliga gelegt werden. Anpfiff im Adolfinum ist um 19.30 Uhr.
Kehrt Rosic ins Team zurück?
In den vergangenen Tagen werteten Trainer Georg Grozer und seine Spieler den knappen 3:1-Sieg in Leipzig aus. Vor dem Duell mit Eltmann steht weiter nicht fest, ob Libero Nikola Rosic, der an einem eingeklemmten Nerv im Rücken leidet, wieder voll belastbar sein wird. Daher will Grozer erst heute Abend endgültig entscheiden, wer das Trikot des Liberos überstreifen wird – Rosic oder erneut Ivan Perez. "Er hat seine Sache in Leipzig sehr gut gemacht, aber ich brauche Ivan auch im Angriff", so der Moerser Coach. Sollte er erneut auf Perez setzen (müssen), dann bliebe für die Außenangreifer-Positionen neben den "gesetzten" Joram Maan und Szabolcs Szalai nur noch der 17-jährige Dominik Sikorski als personelle Alternative.
Fest steht für Grozer, dass ab sofort wieder "Spannung aufgebaut" werden muss. "Nach dem Pokalfinale war die Luft ein wenig raus. Das haben wir auch in Leipzig gemerkt. Jeder muss nun für sich daran arbeiten, dass wir dieses Problem wieder in den Griff bekommen", ergänzt der MSC-Coach.
Die Gäste aus Mainfranken kommen deutlich verändert an den Niederrhein. Seit dem Hinspiel, das die Moerser mit Mühe im Tiebreak gewannen, gab es etliche personelle Wechsel. Routinier Michael Mayer, der lange Jahre in Unterhaching schmetterte, schloss sich den Eltmännern an. Allerdings kann er nur einmal pro Woche trainieren und reist immer erst kurz vor den Spielen aus München an.
Zudem ist Außenangreifer Andras Geiger an der Hand verletzt und geht – wenn überhaupt – "angeschlagen" ins Spiel. Schließlich wurde der langjährige Trainer Milan Maric nach einer Niederlagenserie durch den früheren Wuppertaler Mark Lebedew ersetzt. Seine Schützlinge kämpfen zurzeit "nur" um das Erreichen der Play-Offs. Eltmann trennen vier Punkte vom achten Tabellenplatz. Es muss also ein Sieg in Moers her, um dieses Ziel eventuell doch noch erreichen zu können. Die Moerser wiederum wollen noch den Tabellenvierten Netzhoppers Königs Wusterhausen abfangen. Es wird also spannend.
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