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Wiedergutmachung im „Tal“?

VON NILS JANSEN - zuletzt aktualisiert: 21.01.2008

Der Liveticker hielt am Samstag Abend alle Interessierten auf dem Laufenden. Da war abzulesen, dass sich Bayer Wuppertal eine schnelle 0:3-Niederlage in Eltmann abholte. Und schon freute man sich beim Anhang des Moerser SC. Das allerdings zu einem Zeitpunkt, als die eigene Truppe mit 2:1 führte und in Richtung 3:1 unterwegs war. Heute Abend werden die Karten neu gemischt, wenn Wuppertal den MSC zum West-Derby in der Volleyball-Bundesliga empfängt.

MSC-Trainer Georg Grozer senior hatte nach eigenen Angaben schon vor Generali Haching gewarnt. Wie intensiv muss er seine Schützlinge jetzt erst vor dem Gegner aus dem Bergischen warnen. Es ist das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen für die „Adler“. Mit Guido Görtzen (Grippe) und Ivica Jevtic (Schulterprobleme) gibt es zwei angeschlagenen Akteure. Und Neuzugang Jeremy Wilcox hatte noch nicht viel Gelegenheit, sich mit seinen Nebenleuten einzuspielen.

Ein ganz hartes Programm

Für den Kanadier ist es eine Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte, wo er in der Saison 2003/04 zum Publikumsliebling avancierte. Ob er seinem neuen Team im „Tal“ schon helfen kann, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der MSC ein ganz hartes Programm in den Knochen stecken hat, und zudem der Rückschlag gegen Haching an der Moral gekratzt haben dürfte. Beide Kontrahenten haben sich Wiedergutmachung vorgenommen, und die Moerser können sich keinen weiteren Patzer mehr erlauben, wollen sie den dritten Tabellenplatz verteidigen. Haching und Düren rangieren punktgleich dahinter.

Auch die Mannschaft von Bayer-Coach Jens Larsen geht nicht ohne personelle Sorgen ins Derby. Christopher Pena und Dirk Grübler sind angeschlagen oder verletzt. Zudem setzte es in Eltmann die siebte Niederlage in Serie. Larsen: „Moers ist klarer Favorit.“ Nicht auszudenken, wenn seinem Team ausgerechnet heute die Wende gelänge.

Quelle: RP

 
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