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Leichtathletik: Wolfgang Ritte wählt die Sergej-Bubka-Strategie

zuletzt aktualisiert: 28.05.2008

Die deutschen Stabhochsprung-Elite traf sich zu einem Meeting in Soest. Mit dabei auch Wolfgang Ritte aus Moers, der für den Weseler TV bei den Senioren an den Start ging. Hochgestecktes Ziel einiger jüngerer Stab-Artisten war es, die Norm für die Olympischen Spiele in Peking (5,70 m) anzugreifen.

Wolfgang Ritte just in dem Moment, als er den Weltrekord aufstellt. Bild: Privat Foto: RPO
Wolfgang Ritte just in dem Moment, als er den Weltrekord aufstellt. Bild: Privat Foto: RPO

Das Publikum bekam schließlich auch Weltklasse-Leistungen geboten. Letztlich siegte der Leverkusener Malte Mohr mit übersprungenen 5,62 und war damit sogar besser als die Deutschen Stabhochsprungasse um Tim Lobinger und Richard Spiegelburg, die zeitgleich beim Grand-Prix-Meeting in Hengelo an den Start gingen und dort nicht über 5,40 m (Lobinger) und 5,60 m (Spiegelburg) hinauskamen. Ein weiterer Glanzpunkt der Veranstaltung bot Ritte quasi im Sog der jungen Top-Athleten

Der 55-jährige Moerser verbesserte in seinem dritten Versuch den bestehenden Seniorenweltrekord (4,27 m) zunächst um fünfZentimeter auf 4,32 m. Dieser neue Weltrekord sollte jedoch nur zehn Minuten Bestand haben. Unterstützt vom rhythmischen Klatschen der zahlreichen Zuschauer verbesserte Ritte dann bereits auf Anhieb die Bestmarke um weitere zehnZentimeter auf nun 4,42 m. Der Jubel beim Veranstalter war groß. Auf weitere Versuche in diesem Wettkampf verzichtete der Moerser. Damit hält er es wie einst Sergej Bubka, der auch von Meeting zu Meeting seine Weltrekorde verbesserte.

Quelle: RP

 
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