Rheinberg: Am Ende gut für alle
zuletzt aktualisiert: 15.05.2008
Kommunen müssen sorgsam mit dem Geld ihrer Bürger umgehen. Dabei sollten sie nicht auf jeden Zug springen – das merkten beispielsweise Kämmerer, die vor Jahren in Kanalnetzen oder Straßenbahnlinien ihrer Städte via Cross-Border-Leasing in Amerika eine Geldquelle zu entdecken hofften. Schnell war der Traum ausgeträumt. Die „Contractor“-Idee scheint da weitaus bodenständiger, tragfähiger. Ein Privatunternehmen streckt quasi für eine Stadt das Geld vor, mit dem die ihre Infrastruktur aufmöbeln kann. Mit dem so eingesparten Geld zahlt die Kommune die Investition und die neue Technik. Und am Ende haben alle etwas davon – mit Ausnahme der Energieverkäufer, deren Umsätze schrumpfen. Aber das wird die Steuerzahler nicht wirklich traurig machen. RAINER KAUSSEN
Quelle: RP
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