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Rheinberg: Arbeiten, damit Afrikaner lernen können

VON SASSAN DASTKUTAH - zuletzt aktualisiert: 08.06.2010

Rheinberg (RPO). Schüler, die einen Tag für einen guten Zweck arbeiten – darum geht es bei der bundesweiten Aktion Tagwerk. Zum siebten Mal nimmt die Realschule Rheinberg daran teil. Die Schülervertretung (SV) koordiniert für die Rheinberger den Tag.

Rheinberger helfen gerne: Im vorigen Jahr war Daniel Ernst (l., mit Dirk Witt) bei der Aktion Tagwerk dabei.  Foto: RPO
Rheinberger helfen gerne: Im vorigen Jahr war Daniel Ernst (l., mit Dirk Witt) bei der Aktion Tagwerk dabei. Foto: RPO

Gestern besprachen die SV-Lehrer Ira Zeitschner und Martin Reichert mit den Klassensprechern aller Jahrgangsstufen das Projekt: "Ihr könnt einen Tag lang arbeiten, das Geld wird in die Bildung für afrikanische Kinder investiert", so der Lehrer.

Aktionstag

Die jungen Rheinbergerinnen und Rheinberger engagieren sich gerne für die gute Tat: In den letzten Jahren hätten immer an die 90 Prozent der Schüler an dem Aktionstag teilgenommen, berichten die Organisatoren. Die Schüler bekommen dafür eine Helferkarte, mit der sie sich in Firmen und Institutionen vorstellen können. Auch Tätigkeiten wie Rasenmähen, Babysitten oder das Waschen von Autos dürfen die Schüler gerne an diesem Tag durchführen – solange Geld für den guten Zweck dabei fließt. Die Schüler erhalten sogar einen Arbeitsvertrag mit allgemeinen Information sowie speziellen Infos unter anderem zum Jugendschutzgesetz oder zum Thema Versicherung.

Die Klassensprecher zeigten sich begeistert davon, an der Aktion teilzunehmen und wollen den Gedanken nun ihren Klassenkameraden näherbringen, so dass möglichst viele an der Kampagne "Dein Tag für Afrika" teilnehmen.

Mitmachen kann man übrigens erst ab der achten Klasse dürfen die Schüler, wobei es Differenzierungen hinsichtlich des Alters gibt: Kinder ab 13 Jahren dürfen nur mit Einwilligung der Eltern beschäftigt werden, die Tätigkeit muss leicht und für Kinder geeignet sein. Mehr als zwei bis drei Stunden je nach Arbeit dürfen die Kinder nicht arbeiten. Die 15- bis 18-Jährigen dürfen dafür dagegen schon mehr arbeiten – allerdings nicht länger als acht Stunden.

Sponsorenlauf

Aber nicht nur die älteren Schüler sind motiviert und wollen Geld für die Bildung in Afrika einbringen – auch die Schüler der Klassen Fünf bis Sechs wollen den Spendentopf mit füllen. Dafür veranstalten diese Mädchen und Jungen einen Sponsorenlauf. Auf dem Sportplatz versuchen die Kinder innerhalb von 20 Minuten, so viel Runden wie möglich zu laufen. Die Läufer können sich Sponsoren suchen. Für jede gelaufene Runde können die Sponsoren einen beliebigen Betrag spenden. Auch der Erlös hieraus fließt dann nach Afrika.

Quelle: RP

 
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