Rheinberg: Aus drei werden zwei – mehr steht nicht fest
zuletzt aktualisiert: 12.02.2010Rheinberg (RPO). Einige Eltern waren wegen der Ungewissheit über die Zukunft der Paul-Gerhardt-Grundschule in die Sitzung des Schulausschusses gekommen (die RP berichtete).
Eine Mutter machte deutlich, dass es ihr nicht reiche, wenn auch künftig in den Räumen der Schule unterrichtet werde. "Wir haben unser Kind an der Paul-Gerhardt-Schule angemeldet, weil es dort eine innovative Schulleiterin gibt, die viel zum Positiven verändert hat. Dass die Anmeldezahlen dort so hoch sind, liegt an Frau Hellebrand." Dass sich die Rektorin nun wegen der ungewissen Schul-Zukunft und auf Anraten der Schulaufsicht auf eine andere Grundschulleiterstelle beworben hat, habe viele Eltern geschockt.
Ein Vater erinnerte daran, dass die Eltern in schulorganisatorische Maßnahmen einbezogen werden müssten – "und das ist hier ja offenbar nicht erfolgt". Wie lange die Stadt denn schon die an den drei Grundschulen Paul Gerhardt, Grote Gert und möglicherweise St. Peter anstehenden Veränderungen plane, wollte er wissen. "Das sind bisher nur erste Überlegungen", sagte Bürgermeister Hans-Theo Mennicken. "das einzige, was wir vorhersagen können ist, dass aus drei zwei Schulen werden müssen."
Wie es denn an der Paul-Gerhardt-Schule weitergehe, wenn Sabine Hellebrand nicht mehr dort sei, danach erkundigte sich ein anderer Vater. Die verbleibenden Lehrer seien in der Lage, das beschlossene Schulkonzept fortzuführen, sagte die zuständige Schulrätin.
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