Rheinberg: Bald wieder in Rheinberg
VON SASSAN DASTKUTAH - zuletzt aktualisiert: 30.09.2011Rheinberg (RP). Der Caritasverband Moers-Xanten hat die Arbeit seiner Sozialstationen gewürdigt. Weil der Bedarf in Rheinberg gestiegen ist, wird hier wieder eine eigene Niederlassung eingerichtet.
Im ersten Quartal des nächsten Jahres richtet der Caritasverband Moers-Xanten wieder eine Sozialstation in Rheinberg ein. Diese frohe Botschaft für Rheinberger Patienten teilte der Geschäftsführer des Caritasverbandes, Henric Peeters, gestern bei der Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der Sozialstation Xanten in der Rheinberger Stadthalle mit.
"Von 1978 bis 2008 gab es in Rheinberg eine Sozialstation. Aus organisatorischen Gründen und um die Arbeitsabläufe zu zentralisieren, wurde die Sozialstation aufgegeben", so Peeters. Die die Patientenzahl sei zu gering gewesen. Jetzt allerdings sei der Bedarf für eine eigene Rheinberger Sozialstation wieder erforderlich.
Standort noch unklar
Die neue Sozialstation in Rheinberg solle rund 15 Mitarbeiter haben, wie Peeters erklärte.
Wo die Einrichtung hin komme, sei noch nicht klar, es gebe mehrere Optionen.
Die drei Sozialstationen versorgen zirka 1200 Patienten.
Rund 200 ambulante Pfleger sind im Einsatz.
"Wir haben derzeit ca. 80 Patienten in Rheinberg. Bei dieser Zahl wäre die Anfahrt von Kamp-Lintfort zu weit. Die Patienten brauchen die räumliche Nähe", so Peeters. Auch die Arbeit der Sozialstationen in Moers (besteht seit 33 Jahren) und Kamp-Lintfort (seit 26 Jahre) wurde geehrt. Damit Menschen in Würde, selbstbestimmt und in gewohnten Umgebung leben können, auch wenn sie pflegebedürftig sind, bieten die Sozialstationen des Caritasverbandes Moers-Xanten ihre kompetente und fachliche Hilfe.
Das unterstrich Hedi Overhoff vom Caritasverband für die Diözese Münster. Unter anderem der Landrat des Kreis Wesel, Dr. Ansgar Müller, und Rheinbergs Bürgermeister Hans-Theo Mennicken gratulierten und würdigten die Arbeit der sozialen Einrichtung. Unter den zahlreichen Gästen befand sich auch Xantens Bürgermeister Christian Strunk und Regionalbischof Wilfried Theising.
Hedi Overhoff gewährte auch einen Blick in die Zukunft. "Bereits heute besteht ein Mangel im fachlichen Pflegebereich", so Overhoff. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter, habe Priorität. Pflegende (Angehörige) sollen künftig stärker unterstützt weden.
Für ihre Leistung als Pflegediensteiterinnen der Sozialstationen bekamen Margarete Nagels (Xanten), Doris Schmidt (Moers), Renate Koob (Kamp-Lintfort) und die ehemalige Pflegedienstleiterin der Sozialstation Rheinberg, Gisela Ingenpaß, Blumen überreicht.
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