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Rheinberg: Die Region kann kommen

VON RAINER KAUSSEN - zuletzt aktualisiert: 18.06.2010

Rheinberg (RPO). Orsoy ist gut vorbereitet auf den großen Tag im September: Das Programm steht, nun wird an Details gefeilt. Damit die vielen Angebote in Ruhe genossen werden können, wird die alte Festungsstadt am 12. September autofrei sein.

Am 12. September wird Orsoy die Blicke auf sich ziehen. Eine Gewissheit, die in der alten Festungsstadt freilich nicht für Unruhe sorgt: Orsoy ist bestens vorbereitet für den "Tag der Regionen". Diese Gewissheit bekam gestern Abend der Ausschuss für Stadtmarketing und Tourismus durch einen Vortrag, in dem Karin Simon, Ortsvorsteherin von Orsoy und Leiterin des Orga-Teams über den Stand der Vorbereitungen berichtete.

Fazit: Nach mittlerweile fünf Arbeitssitzungen des vorbereitenden Orga-Teams steht das Programm; jetzt wird an Details gefeilt. Und gerade ist auch ein Entwurf für ein Werbeplakat fertig geworden. "Es wäre schön, wenn darauf auch noch der Pulverturm als Orsoyer Wahrzeichen Platz fände", regte Ausschuss-Mitglied Jürgen Mooslehner (CDU) an. Die Werbung für den Aktionstag mit Plakaten und Flyern soll noch vor den Sommerferien starten.

Andere Fragen zielten auf die räumliche Ausdehnung der Veranstaltung, bei der mittlerweile 78 Akteure über 90 Aktionen auf die Beine stellen werden. Damit die Besucher ungestört die Beiträge sowie den verkaufsoffenen Sonntag erleben können, wird Orsoy am 12. September autofrei sein. "Wir haben gehört, dass der Fährbesitzer darüber nicht gerade glücklich ist", trug Edith Justen-Bechstein (SPD) vor. Denn wenn die Stadt für Autos gesperrt sei, würden für sie auch keine Fährpassagen gebucht.

Bürgermeister hans-Theo Mennicken berichtete in diesem Zusammenhang, zurzeit liefen Gespräche mit dem Fährmann. Grundsätzlich sei zu erwarten, dass auch viele Besucher von der rechten Rheinseite den "Tag der Regionen" besuchen wollten. Und dank dieser – verglichen normalen Zeiten – deutlich höheren Zahl von Fußgängern oder Radfahrern dürfte der Fährbetreiber unter dem Strich bei gutem Wetter wohl ein besseres Geschäft machen als ihm durch fehlenden Autoverkehr in der Kasse fehlt.

Quelle: RP

 
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