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Rheinberg: EXPO Concept geht im Streit

zuletzt aktualisiert: 22.03.2011

Rheinberg (RPO). Die Messe Niederrhein verliert einen weiteren Veranstalter der ersten Stunde. Der Ausrichter des Nostalgie- und Sammlermarktes wie auch des Hobby- & Creativ-Marktes EXPO Concept aus Essen kündigt die bis Ende 2011 laufenden Verträge mit der Messe fristlos.

Ähnlich wie mit dem Veranstalter der Modellbaumessen Breidenbach trenne man sich im Streit, wurde gestern mitgeteilt. "Im Oktober hat die Messe völlig überraschend verschiedene Aktionen gestartet, unsere Veranstaltungen zu sabotieren. Dazu zählten verschiedene vertragswidrige Forderungen und Handlungen." So habe die Messe laut Burkhard Lange vertragswidrig eine "Teppichbenutzungsgebühr" in Höhe von 5000 Euro pro Veranstaltung gefordert, habe ohne Ankündigung unzulässige Parkgebühren eingeführt, Personal in Rechnung gestellt, das nie vereinbart gewesen sei und habe über das Internet unwahre und geschäftsschädigende Behauptungen verbreitet. "Ein solch dreistes unprofessionelles Verhalten einer Messeleitung ist in der Branche wohl ohne Beispiel," stellt Burkhard Lange fest.

Erst eine einstweilige Verfügung, die EXPO Concept in allen Teilen Recht gegeben habe, stoppte diese Handlungen und sorgte für "Frieden" – bis zum Beginn des Jahres. Denn seitdem wartet Lange auf die Bestätigung bereits abgesprochener Termine. Aber die Messe rühre sich offenbar nicht. "Trotz schriftlicher Zusage, uns Vorschläge zu unterbreiten, haben wir bis heute keine einzige Terminbestätigung für 2011", macht der EXPO Concept Geschäftsführer deutlich. "Ein seltsamer Umgang mit einem Kunden, der jahrelang viel zum Aufbau des Standortes beigetragen hat," findet Burkhard Lange. "Da unsere Aktivitäten bei der Messe Niederrhein in Rheinberg offensichtlich unerwünscht sind, werden wir uns andernorts engagieren und alles daran setzen, auch für andere eine Alternative am Niederrhein aufzubauen. Den Rest werden die Gerichte klären."

Quelle: RP

 
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