Rheinberg: "Für Ossenberg bei der Stange bleiben"
VON RAINER KAUSSEN - zuletzt aktualisiert: 18.12.2009Rheinberg (RPO). Wenn alle der Ossenberger Schule treu bleiben, ist das die beste Standort-Stärkung – in der Gewissheit, dass es die Grundschule dort in fünf Jahren nicht mehr geben wird. Das war die Quintessenz eines Info-Abends im Concordia-Sportheim.
Doch im vollbesetzten Besucherraum wurde viel Unsicherheit deutlich, viele Wenn und Aber wurden angesprochen. Was würde beispielsweise passieren, wenn letztlich nicht alle zurzeit angemeldeten 13 I-Dötzchen zum nächsten Schuljahr in Ossenberg anträten? Dann könnte an der Graf-Luitpold-Straße nämlich (für die Klasse 1) nämlich kein Teilstandort der Grundschule Wallach gebildet werden – was von Politik und Verwaltung favorisiert wird. Denn dieser Weg brächte für die künftigen Klassen 2 bis 4 die weitgehende Sicherheit, weiter in Ossenberg bleiben zu können.
Wenn aber nicht alle 13 Eltern bei der Stange blieben sondern einzelne ihre Kinder in anderen Grundschulen anmeldeten, käme in Ossenberg keine erste Klasse mehr zustande. Dann könnte nach Überlegungen der Verwaltung ein Teilstandort mit der Grundschule Millingen gebildet werden; die neuen Ossenberger Erstklässler würden direkt in Millingen beschult, die Klassen 2 bis 4 in Ossenberg bleiben, weil es für sie in Millingen keine Räume gibt. Was mit den Lehrern passiert, war eine von vielen angesprochenen Fragen.
Die blieben dort, wo die Kinder sind, lautete die Antwort; auf jeden Fall in ihren jetzigen Klassen. Wie geht es mit dem Offenen Ganztag weiter, war ein anderes Thema. Antwort: Den werde es für Ossenberger Kinder auch weiter geben – am Ende der Schul-Zeit für Ossenberg gegebenenfalls in Räumen an einem anderen Ort. Doch das ist ferne Zukunft betonte Bürgermeister Mennicken immer wieder; jetzt gehe es um das nächste Schuljahr – und um die Weichenstellung, bei der Anmelde-Entscheidung die Klassenbildung vor Augen zu haben.
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