Rheinberg: Gemeinschaftsschule: Was passiert mit den Kindern aus Alpen?
zuletzt aktualisiert: 23.02.2011Rheinberg (RPO). Heinz Gniostko, bei der Bezirksregierung Düsseldorf zuständiger Dezernent für die Gemeinschaftsschulen, hat sich am Dienstag in Rheinberg bei Rektor Norbert Giesen von der künftigen Gemeinschaftsschule Rheinberg über den Stand der Dinge erkundigt.
Aber auch gestern stand noch nicht fest, ob die Schule im September sechs- oder siebenzügig startet. "Die Entscheidung soll noch vor Karneval fallen", so Giesen. Inzwischen, so der Schulleiter, liegen 155 Anmeldungen vor. Drei kamen nachträglich hinzu. Giesen: "Zehn der angemeldeten Kinder sind nicht aus Rheinberg. Nun muss entschieden werden, ob sie angenommen werden oder nicht.
Vorher kann ich die Anmeldebescheide nicht rausgeben." Nach derzeitigem Stand zeichne sich ab, dass die Alpener Kinder abgelehnt werden – wegen der Bedenken der Gemeinde Alpen. Der Rheinberger Rat hatte beschlossen, nur Rheinberger Kinder aufzunehmen.
Auf der anderen Seite nimmt das Amplonius-Gymnasium Alpener Kinder auf, und auf die Haupt- wie auch auf die Realschule in Alpen gehen auch Rheinberger Kinder. Die letztendliche Entscheidung trifft das Schulamt der Stadt.
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