Rheinberg: Grüne: Andere Stromanbieter prüfen
zuletzt aktualisiert: 04.07.2009Rheinberg (RPO). Dass die Stadt Rheinberg in 2006 / 7 ihren Stromvertrag mit dem bisherigen Lieferanten in alter Gewohnheit für weitere sechs Jahre verlängerte, stößt den Grünen mächtig auf. Ratsherr Jürgen Bartsch gestern: "Es gibt kaum einen Bereich, der sich so schnell wandelt wie der Energiesektor.
Daher darf sich eine Stadt nicht so lange festlegen." Zumal es bei einem Anbieterwechsel Einsparpotenzial gebe. Ratsmitglied Dr. Wolfgang Pahlmann: "Die Stadt kauft im Jahr Strom für rund 600 000 ein. Bis zu fünf Prozent Ersparnis sind möglich – und man bekäme dafür sogar hundert Prozent regenerative Energie." Was 2659 Tonnen des "Klimakillers" CO2 vermeiden würde. Die Grünen-Position: "Die Politik muss im Sinne des Klimakonzeptes beteiligt werden, wenn über einen Anschlussvertrag gesprochen wird". Der Kreis Wesel sei ein gutes Vorbild.
Bereits Mitte 2011 läuft der alte Konzessionsvertrag über das Stromnetz in Rheinberg aus. Auch das ist für die Grünen ein wichtiges Thema, denn sie möchten die Leitungen in die kommunale Regie holen. Wie das beim Wasserwerk gelungen sei, auch der DienstLeistungsBetrieb (Altpapier) sei ein gutes Beispiel, findet Jürgen Bartsch. Dabei gehe es u.a. um Aspekte wie Versorgungssicherheit und die Chance, dezentral Energie nutzbar zu machen.
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