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Rheinberg: Haus Sebastian: Bald geht's los

VON UWE PLIEN - zuletzt aktualisiert: 19.02.2011

Rheinberg (RPO). In der Alpener Ratssitzung stellte Heimleiter Markus Loth die Feinplanung für die Erweiterung des Veener Altenpflegeheimes vor. Rund zwölf Millionen Euro soll das Projekt kosten.

Alpen-Veen Schon im Juli vergangenen Jahres berichtete die Rheinische Post ausführlich darüber, dass und wie das private Veener Altenpflegeheim "Haus Sebastian" vergrößert werden soll. Mit der internen Planung ist bereits 2006 / 2007 begonnen worden. Rund zwölf Millionen Euro wolle sich die Firma Brunngraber die Erweiterung kosten lassen. Die Erweiterung resultiert aus den Vorgaben des nordrhein-westfälischen Wohn- und Teilhabegesetzes. Darin ist u.a. vorgeschrieben, dass Einrichtungen wie das "Haus Sebastian" insbesondere mehr Einbettzimmer vorhalten müssen.

Erst seit dem 1. Dezember

Nachdem der beauftragte Xantener Architekt Ralph Galonska den aktuellen Stand der Dinge in der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses noch einmal skizziert hatte, referierte nun in der Ratssitzung Heimleiter Markus Loth, der zusammen mit Eigentümer Hans-Jürgen Brunngraber gekommen war.

Acht Zimmer im Anbau

Loth informierte, dass er erst seit dem 1. Dezember in die Feinplanung habe gehen können, weil er zu diesem Zeitpunkt erst die relevanten Zahlen vom Kreis Wesel bekommen habe. Der aktuelle Stand: Nach den Umbau- und Erweiterungsarbeiten wird es in Veen statt derzeit 115 Zimmer noch 91 Einzelzimmer geben. Davon sind 13 Kurzzeitpflegeplätze.

In Labbeck, wo Brunngraber das Pflegeheim "Haus Schöneck" betreibt, reduziert sich die Zahl der Zimmer von 120 auf 55.  Als erstes sei geplant, an den bestehenden Küchentrakt einen Anbau zu setzen, wo neben Küche und Lager im oberen Bereich auch acht Pflegezimmer eingerichtet werden. Loth: "Dafür liegt uns die Baugenehmigung vor und wir wollen so schnell wie möglich mit den Arbeiten beginnen." Noch keine Genehmigung gibt es bisher für den Bau der beiden länglichen Neubauten auf dem Grundstück in Veen. Sie werden durch eine Art "Gelenk" verbunden; darin soll die Verwaltung untergebracht werden. Markus Loth hofft, auch damit noch in diesem Jahr beginnen zu können.

Im Alpener Rat erinnerte Bürgermeister Thomas Ahls daran, dass es zunächst um die Genehmigung eines Bebauungsplans gehe. Was die Optik der Neubauten angehe, so sei man auf das Vertrauen der Firma Brunngraber angewiesen. Die neuen Gebäudeteile sollen sich möglichst harmonisch in die bestehende Struktur einfügen. Der Rat stimmte bei einer Enthaltung der Grünen (Peter Nienhaus) zu.

Quelle: RP

 
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