Rheinberg: Jetzt geht's richtig los!
VON NICOLE MAIBUSCH - zuletzt aktualisiert: 01.04.2011Rheinberg (RPO). Samstag soll es 22 Grad warm werden. Die Bauernhofcafés freut das: Sie haben schon Tische und Stühle rausgestellt und bereiten sich auf den Ansturm von Radfahrern und Spaziergängern vor. Für die Mitarbeiter wird's stressig.
Die Inhaber und Mitarbeiter der Bauernhofcafés in Rheinberg und Alpen verfolgen haben stressige Tage vor dre Brust. Der Wetterbericht verspricht fürs Wochenende frühsommerliche Temperaturen von über 20 Grad und damit einen optimalen Start in die Freiluftsaison.
Obst, Salat und Eis
"Wir haben die Gartenanlage mit dem Hochdruckreiniger gereinigt, Tische und Stühle gründlich gesäubert und aufgestellt – es kann losgehen", freut sich Willy Gietmann vom Veener Landhaus Gietmann. Bereits die ersten Sonnentage der letzten Woche haben dem Café selbst an ganz normalen Werktagen zahlreiche Gäste beschert.
Neue Angebote
Mit neuen Ideen und Angeboten überraschen die Bauernhofcafés ihre Gäste.
Das Krauthaus Heesenhof der Familie Barten in Budberg hat während der Saison Grünspargel auf der Karte, lädt donnerstags zum Eintopfessen.
Spargel hat auch das Veener Landhaus Gietmann ab dem 17. April im Angebot.
Außerdem wird hier an der Bilgenstraße im Juni – und zwar immer mittwochs – gegrillt.
Die Menschen haben den Winter satt, wollen endlich wieder Sonne tanken. "Erste Gäste haben am letzten Wochenende bereits draußen gefrühstückt – trotz Temperaturen knapp über der Frostgrenze", bemerkt Silvia Stoppa vom Kastanienhof in Veen lachend. Der Wunsch nach Sommer spiegelt sich bei ihr auch auf der Einkaufsliste wider: Viel Obst, Salat und natürlich jede Menge Eis. "Gefragt ist alles, was leicht ist und erfrischt", zeigt sich Silvia Stoppa fürs Wochenende gewappnet. Und entgegen ihres Vorsatzes, nur heimisches Obst der Saison zu verarbeiten, bietet Stoppa ihren Gästen schon jetzt frischen Erdbeer- und Rhabarberkuchen mit Früchten aus Südeuropa.
Beliebt: Stachelbeerbaisertorte
Obstkuchen in allen Varianten sind auch im Budberger Krauthaus Heesenhof beliebt. Der Renner: die schon ausgezeichnete Stachelbeerbaisertorte. Die gebackene Kombination aus säuerlicher Stachelbeere, süßem Baiser und frischer Sahne läuft Klassikern wie Apfel- und Kirschstreusel den Rang ab.
Übrigens nicht nur im Heesenhof. "Allein von der Stachelbeerbaisertorte backen wir für Sommerwochenenden bis zu zehn Stück", bestätigt auch Silvia Stoppa vom Kastanienhof an der Unterheide zwischen Alpen und Veen. Insgesamt stehen hier am Wochenende rund 40 Kuchen in der Theke, im Heesenhof sind es bis zu 80 Stück, so Mitarbeiterin Sabine Paulat. Alle selbst gebacken. Im Ossenberger Veltjenshof an der Schlossstraße bringt Gisela Wissenberg alles frisch auf den Tisch der Gäste. Grillagetorte, Apfelkuchen, Preiselbeertorte und neue Kreationen. Dem ersten Ansturm von Radlern und Spaziergängern sieht Wissenberg gelassen entgegen. "Wir haben etwas mehr eingekauft, unsere Sitzecke vorm Café ist gut geschützt – damit sind wir prima gewappnet", so die Ossenbergerin. Insbesondere die Personalplanung ist für die Cafés in der Sommer eine Herausforderung. Stets die Wettervorhersage im Blick zurrt Silvia Stoppa den Einsatzplan für eine Woche fest. Kommt es dann doch mal dicker als erwartet, kann sie auf Mitarbeiter zählen, die auf Abruf Spitzen abfangen. Ähnlich flexibel gestalten auch das Landhaus Gietmann und der Heesenhof ihre Personalplanung.
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