Rheinberg: Kemira will in Rheinberg wachsen
zuletzt aktualisiert: 10.03.2012Rheinberg (RP). Mit Eisen-III-Chlorid kann man allerhand machen: Die chemische Substanz wird z.B. beim Ätzen von Metallen verwendet, zur Herstellung von Farbstoffen oder als Flockungsmittel bei der mechanischen Abwasserreinigung.
Das Unternehmen Kemira stellt Eisen-III-Chlorid im Westbereich der Solvay-Werke her – und das Geschäft läuft offenbar so gut, dass Kemira die Kapazität seiner Anlagen von 150 000 auf 180 000 Jahrestonnen erhöhen möchte. Außerdem soll u.a. eine zusätzliche Produktgruppe aus Eisen-II-Chlorid (auch in der Abwasserreinigung eingesetzt) mit einer Kapazität von 20 000 Jahrestonnen entstehen; Kemira würde gerne die Rohstoffanlieferung um eine Eisenbahn-Kesselwagenentladung auf dem vorhandenen Gleis und um eine weitere Lkw-Tankentladung erweitern.
Der Umweltausschuss der Stadt Rheinberg wird sich mit diesem Antrag in seiner Sitzung am Mittwoch, 21. März, beschäftigen; sie beginnt um 17 Uhr im Raum 249 des Stadthauses.
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