Rheinberg: Kiesbaggerei will Alte Landstraße eine Woche sperren lassen
zuletzt aktualisiert: 26.11.2009Rheinberg (RPO). Eine bittere Pille mussten Rheinbergs Politiker gestern im Umweltausschuss schlucken: Rechtlich ist gegen den Kiesabbau östlich der Alten Landstraße, den die Kommune vehement ablehnt, wohl nichts zu machen.
Das ist das Ergebnis der rechtlichen Bewertung durch einen Fachanwalt, den die Stadt konsultierte. Ob die Stadt vor diesem Hintergrund die vorsorglich beim Verwaltungsgericht eingelegte Klage gegen den Abbau weiter betreibt, entscheidet letztlich der Rat am 15. Dezember.
Im Ausschuss wurde das allerdings gestern bei allem Ärger über das Vorgehen der Kiesbaggerei und der Genehmigungsbehörde eher als Fehlinvestition angesehen. Überrascht hörte der Ausschuss gestern, dass die Planer des Kiesunternehmens eine Komplettsperrung der Alten Landstraße für eine Woche anpeilen, um ein Förderband vom neuen Kiesloch zur alten Aufbereitungsanlage zu montieren.
Dezernent Paus: "Das städtische Verkehrsnetz würde durch die nötigen Umleitungen so sehr belastet, dass wir einer kompletten Sperrung nicht zustimmen können."
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