Alpen: Vieles gelernt zur neuen Schule
VON WALTRAUD WILLEKE - zuletzt aktualisiert: 06.02.2012Alpen (RP). Nicht nur Eltern aus Alpen nutzten die Informationsmöglichkeit beim "Tag der offenen Tür" im Schulzentrum. Es gab viele Fragen zur Sekundarschule Alpen und Lob für das ansprechende Angebot.
"Neues gestalten – Bewährtes erhalten" – das war Leitmotiv am "Tag der offenen Tür", bei dem im Schulzentrum die Konzeption der Sekundarschule vorgestellt wurde. Als positiv empfand Bürgermeister Thomas Ahls die gute Resonanz.
Die Gemeinde hoffe natürlich auf genügend Anmeldungen, damit der Weg zu einem zukunftsfähigen Lernstandort Alpen geebnet wird. "Die neue Sekundarschule versteht sich als eine moderne, leistungsorientierte Schule, deren Arbeit und Anforderungen den sich wandelnden gesellschaftlichen Ansprüchen entspricht", beschrieb Ahls.
Was ist mit den Schülern, die bereits an den Schulen sind? Wie kommt mein Kind mit dem Bus von Wallach nach Alpen? Das waren nur zwei von vielen Fragen, die sich den Eltern stellten. Die große Bücherei war als Informationszentrum eingerichtet. Gezielt suchten interessierte Eltern das Gespräch mit Kooperationspartnern. Ludger Funke, in der Gemeinde für das Schulwesen zuständig, versicherte, dass der Unterricht in der bestehenden Real- bzw. Hauptschule weiter gehen werde.
Anmeldetermine
"Bildung muss vor Ort geschehen, eingebunden in vertraute, gewachsene Gemeinschaften und Strukturen", heißt es in der Konzeption Sekundarschule.
An folgenden Terminen können Schüler für die Sekundarschule in Alpen angemeldet werden:
13. Februar 9-12 und 15-18 Uhr; 14. Februar 9-12 und 15-18 Uhr sowie am 15. Februar 9-12 Uhr.
Informationen bei der Gemeindeverwaltung: Ludger Funke (02802 912510) oder Sandra Bossmann (02802 912545).
Schulbusse
Mit der Gründung einer Sekundarschule würden die neu eingeschulten Fünftklässler als erste in die neue Schulform aufgenommen. Drei Schulbuslinien konzipierte man, um die An- und Abfahrt in allen Ortsteilen zu gewährleisten. Ergänzt werden diese Linien mit Verbindungen nach Ginderich, Büderich und Borth. In Borth hält der Bus im Ortskern. Issum und Millingen integrierte man ebenfalls in den Bustransfer.
Angenehm überrascht zeigten sich viele Besucher über die Kompexität der Gebäude und der Ausstattung der Räumlichkeiten, hier insbesondere die Fachräume der Naturwissenschaften und der Hauswirtschaft. Lucia Kaas-Hoffacker, Leiterin der hauswirtschaftlichen Ausbildung, hatte mit einer Klasse einen festlichen Tisch und eine nette Partydekoration zusammengestellt.
Einige Freiwillige übernahmen an dem Tag gerne den Spüldienst. "Das Engagement aller Schüler ist enorm", lobte Lucia Kaas-Hoffacker. Im Chemieraum ließ Dagmar Müller, Dozentin für Chemie und Biologie, Kupferpfennige im Feuerschein eines Bunsenbrenners messinggolden glänzen.
Im Biologieraum hatte Heidi Vehreschild Mikroskope aufgebaut, damit Insekten oder Federn vergrößert betrachtet werden konnten. In einer Glasröhre hatte ein präparierter kleinster Blauhai eine Bleibe gefunden. Dicht gedrängt saßen die zahlreichen Besucher im Forum, um einen kleinen Ausschnitt aus Probearbeiten der Theater-AG für das neue Musical mitzuerleben."
Eine moderne Prinzessin
Am Freitag, 10. Februar startet um 19 Uhr die Aufführung von "Carinella" mit Erlebnissen einer modernen Prinzessin. Dazu lud Doris Lork-Haedrich, Leiterin der Theater-AG der Realschule, ein. "Dann spielt auch die Schulband mit", versicherte sie.
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