Wesel: An der Rheinbrücke gibt es wieder was zu sehen
zuletzt aktualisiert: 03.06.2008Wesel (RPO). Bei der kürzlichen Besichtigung der Rheinbrücke erfuhr die CDU, dass für den Bau der Büdericher Umgehung noch in 2008 kein Geld da ist. Dies bestätigte gestern Projetkleiter Hans Löckmann. Während die CDU eilig Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee anschrieb, der zusammen mit dem Land das Vorhaben finanziert, hofft Löckmann auf den zügigen planungsrechtlichen Gang der Dinge.
Büdericher Umgehung: Geld fehlt
Er wartet auf den Planfeststellungsbeschluss, der Baurecht schafft. Ab 16. Juni wird der Umgehungs-Plan zwei Wochen öffentlich ausgelegt, dann sind vier Wochen Klagefrist, schließlich folgt die Rechtskraft. Es sei denn, man muss vor Gericht. „Aber wir sind guter Hoffnung auf eine positive Entwicklung. Danach wird der Landesbetrieb Straßen NRW Geld beantragen“, so Löckmann. Mit Brückenbauwerken könne man etwa am Meerfeld noch 2008 anfangen, wenn alles klappt. Zwischenzeitlich ist genug zu tun. „Wir müssen sowieso die Munitionssucher über gesamte Strecke gehen lassen. Außerdem müssen die Bodendenkmalschützer befragt werden.“ Denn die neue Straße führe mitten durch das ehemalige Kriegsgefangenenlager. Dafür werde man Archäologen beauftragen, die das Gelände weiträumig untersuchen.
An der Rheinbrücke selbst gibt es nach langer Insolvenz-Pause ab sofort wieder etwas zu sehen. Gestern fingen die Leute der Firma Suspa-Dfi an, ihre Einrichtungen und Winden aufzubauen. Schließlich folgen die Brückenseile, dann wird der nächste stählerne Fahrbahnteil eingebaut. Ab 16. Juni wird es an der Baustelle richtig munter, aber auch vorher tut sich Einiges.
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