Wesel: Ausgezeichnete junge Vorbilder
VON HANNE BUSCHMANN - zuletzt aktualisiert: 13.10.2008Wesel (RPO). Jugendstiftung des Rotary Clubs Wesel-Dinslaken hat gestern im Saal des Lutherhauses sieben begabte und sozial engagierte Menschen für außergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet. 7000 Euro Preisgeld wurde vergeben.
/dinslaken „Handeln für unsere Zukunft“ ist die Regel der Jugendstiftung des Rotary Clubs Wesel-Dinslaken. Das heißt, junge begabte und sozial engagierte Menschen auszuzeichnen für ihr beharrliches Lernen und ihre Verantwortung für die Gemeinschaft. Das machen die Rotarier, ähnlich wie andere Clubs, besonders in Bereichen, in denen öffentliche Förderung kaum oder gar nicht greift.
Die im Jahr 2000 gegründete Jugendstiftung des Rotary Clubs Wesel-Dinslaken, eine herausragende Eliteförderung in den 68 Clubs des Distrikts 1870, verlieh gestern im Weseler Lutherhaus im Rahmen einer Feierstunde zum achten Mal Preise an außergewöhnlich einsatz- und leistungsbereite Jugendliche.
Vorstellungsrunde
Jeder Preisträger wurde von einem Menschen vorgestellt, der ihn lange kennt: Eric Stocklassa vom früheren Internatsleiter Gymnasium Gaesdonk, Kreisdechant Karl-Heinz Mengedodt; Friedrich von Spee von Schulkameradin Julia Elis; Denis Ludwig vom Kfz-Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk; die Musiker vom Komponisten Bernd Hänschke.
„Positives geschieht oft im Stillen“
Ohne Eliteförderung kann auf die Dauer kein Staat bestehen. Stiftungsvorsitzender Dieter Liman (Wesel) begrüßte die vielen Gäste, unter ihnen Vertreter der beteiligten Städte und des Kreises Wesel. „Tüchtige junge Menschen stehen hier stellvertretend für eine sicherlich große Zahl anderer uns unbekannt gebliebener tüchtiger Jugendlicher. Das so genannte Positive geschieht oft im Stillen“, erklärte er. Und weiter: „Die Preisverleihung soll Leistungen anerkennen und Andere motivieren.“
Dr. Peter Braess, Governor des Distrikts 1870, hob hervor, dass die ausgezeichneten Jugendlichen hohe Ansprüche an sich selbst stellen und ihre Kraft in den Dienst für die Gemeinschaft einbringen. Die wissenschaftlichen Befunde zur unverzichtbaren Persönlichkeitsbildung durch Musik, besonders durch Musikerziehung vom Beginn der Menschwerdung an, sollten Eingang ins öffentliche Bewusstsein finden, so Matthias Pannes, der Bundesgeschäftsführer des Verbandes deutscher Musikschulen.
Liman und seine Mit-Engagierten aus dem Club überreichten Urkunden und Preisgeld, insgesamt 7000 Euro privat aufgebrachter Mittel, an Eric Stocklassa, Wesel (Informatik), Friedrich-Werner Graf von Spee, Voerde (Soziales Engagement), Denis Ludwig, Wesel ( bester Kraftfahrzeugmechatroniker-Lehrling in NRW), und an das Weseler Musik-Ensemble Moritz Knapp (Schlagzeug), Friederike Krug (Klavier), Lisa Mersmann (Cello), Lasse Opriel (Violine), erster Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Diese Vier spielten die von Bernd Hänschke, der anwesend war, eigens für sie komponierte „Hommage à Celan“. Diese mutige und ermutigende moderne Klanggestalt aus poetischer und musikalischer Weltsicht und interpretatorischer Weltaneignung forderte Mitdenken. Das freilich lohnte sich. Eine Reihe entzückender Kinder überreichte allen Preisträgern Blumensträuße. Club-Präsident Helmut Dismer dankte allen herzlich.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




