Wesel: Banken zieht’s zur Wilhelmstraße
VON KLAUS NIKOLEI - zuletzt aktualisiert: 22.08.2008Wesel (RPO). Die Wilhelmstraße zwischen Berliner Tor und Bahnhof mausert sich immer mehr zu einem begehrten Standort. Unter anderem liebäugelt die Sparda-Bank (Heuberg) mit einem Wechsel in die leerstehenden Räume der Immobilie Wilhelmstraße 5 bis 7, die zuletzt an einen Teppichhändler vermietet worden waren.
„Es gibt aber noch eine weitere Bank, eine Bausparkasse und Fachgeschäfte aus dem Textilbereich, mit denen wir in ernsthaften Verhandlungen stehen“, erklärte Dörte Langhoff (Wesel), die das Geschäfts- und Bürohaus im Frühjahr 2007 zusammen mit einem Dinslakener Unternehmer gekauft hatte.
Creditreform in Rathausanbau
Kämen die Mietverträge zustande, hätte Wesel ein echtes Bankenviertel. Denn im Schatten des Berliner Tors befinden sich neben der Verbands-Sparkassen-Zentrale auch die Immobilien-Abteilung der Volksbank Rhein-Lippe und die Deutsche Bank. Deren Leiter Hans-Dieter Tysiak ist mit der Entwicklung hochzufrieden. „Wir möchten, was Kunden und Mitarbeiterzahlen angeht, an diesem hervorragenden Standort weiter wachsen.“ Eine bauliche Erweiterung sei derzeit aber nicht geplant, erklärte er.
Die Wilhelmstraße 5 bis 7 dagegen verlassen wird die Wirtschaftsauskunftei Creditreform der Gebrüder Egerlandt. Sie beziehen zum 1. Januar im Rathaus-Anbau 13 der 26 ehemaligen ASG-Büroräume. Dort nutzt die Stadt ihre Räume künftig auch fürs Ordnungsamt.
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