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Wesel: Betuwe: CDU startet Anfrage in Berlin

zuletzt aktualisiert: 11.04.2009

Wesel (RPO). Selbst ernannten Experten und der Bahn, "die ein deutliches Eigeninteresse hat", erteilt die Weseler CDU in Sachen Betuwe nun eine Absage. Sie fordert fachliche und sachliche Antworten des Ministeriums und ergreift die Initiative für eine parlamentarische Anfrage. Bundestagsabgeordnete Ilse Falk soll sie an die Bundesregierung richten. Dies teilten die Weseler Unionsspitzen um Bürgermeisterkandidat Ralf Hörsken am Donnerstag mit.

Ralf Hörsken: "Wir brauchen fachliche und sachliche Antworten."  Foto: RPO
Ralf Hörsken: "Wir brauchen fachliche und sachliche Antworten." Foto: RPO

Zwei Fragen sollen in Berlin von oberster Stelle beantwortet werden: Sie betreffen höchst möglichen Sicherheits- und Lärmschutz gemäß den deutschen und europäischen Normen – mit Sicht über 2009 hinaus. Und es geht um die aktuelle Bewertung der Kosten für eine siedlungsferne neue Trasse im Vergleich zu einer optimal mit gemäßigter Troglage ausgebauten Bestandsstrecke.

Klarstellung der Fakten nötig

Wie Hörsken erläuterte, hat die CDU in den letzten Wochen intensive Gespräche mit Bürgern, Abgeordneten und Nachbarkommunen geführt, außerdem Versammlungen der Initiativen bis hinauf nach Vrasselt besucht. Dem Einsatz beider Initiativen sei Lob zu zollen. Sowohl die Befürworter des bestmöglichen Ausbaus als auch die einer siedlungsfernen Trasse (Stichwort A 3) wollten das Beste für die Region. Wer sich um die Sicherheit sorge, und dazu gehöre auch die weseler Feuerwehr, müsse ernst genommen werden. Ebenso gelte dies für die Bedenken, dass auf einer neuen Strecke dann nur der ICE fährt, nicht aber die Güterzüge rollen. Deshalb sei jetzt "eine Klarstellung der Fakten" nötig.

Kandidat Ralf Hörsken, Parteichef Dr. Heinzgerd Schott, Fraktionsvorsitzender Rudolf Spelmanns und Manfred Sevenheck machten deutlich, dass die aktuelle Sammlung von 100 000 Unterschriften am Niederrhein (RP berichtete) eine gute und wichtige Sache bleibt, um den Sorgen Gewicht zu geben. Auch dürften sich die beiden Initiativen auf Dauer nicht blockieren und neutralisieren. Das nutze nur der Bahn. Verantwortung zeigen müsse Berlin – sprich die Bundesregierung.

Quelle: RP

 
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