Hamminkeln: Brand auf Brüner Bauernhof
VON DANIEL BRODHUHN - zuletzt aktualisiert: 23.02.2009Hamminkeln (RPO). Erst fing ein Mofa in der Scheune Am Kugelberg in Brünen Feuer, dann schlugen meterhohe Flammen aus dem Dach. 70 Feuerwehrleuten gelang es, das Wohnhaus zu sichern. Die Bewohner (44, 71 und 81) blieben unversehrt.
Aus bislang ungeklärter Ursache hat gestern Nachmittag ein Mofa in einer Scheune eines Bauernhofes am Kugelberg in Brünen Feuer gefangen und einen Großbrand ausgelöst. Die Flammen sprangen sofort auf die Scheune über und verbreiteten sich durch herumliegendes Heu explosionsartig. Als die Feuerwehr anrückte, schlugen meterhohe Flammen aus dem Scheunendach und drohten aufs Wohnhaus überzuschlagen. Die Wehr konnte das weitgehend verhindern. Sie war mehrere Stunden im Einsatz. Niemand wurde verletzt. Die drei Bewohner im Alter von 44, 71 und 81 Jahren, sowie ein 14-jähriger Besucher konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Der entstandene Sachschaden, so die Polizei am Abend, wird auf mindestens 200 000 Euro geschätzt.
Großeinsatz
Im Einsatz waren die Löschzüge aus Dingden und Brünen mit rund 70 Männern, der Gerätewagen sowie die Drehleiter aus Hamminkeln und der Rettungsdienst aus Wesel sowie die Polizei.
Wohnräume stark verraucht
"Ob das Haus in den kommenden Tagen bewohnbar sein wird, können wir noch nicht sagen", sagte Stadtbrandmeister Udo Zurmühlen, nachdem seine Leute nach gut einer Stunde den Brand weitgehend im Griff hatten.
Einige Wohnräume seien stark verraucht, man müsse erst einmal entlüften und dann werde man weitersehen. Außerdem ist Löschwasser in die Wohnung eingedrungen. "Wir haben die Wohnung gerade in Augenschein genommen. Es scheint noch mal glimpflich ausgegangen zu sein. Es ist aber durchaus möglich, dass die Bewohner in den nächsten ein, zwei Tagen bei den Nachbarn oder Verwandten unterkommen müssen", so Udo Zurmühlen.
Die Feuerwehr war gestern um 16.23 Uhr alarmiert worden und traf fünf Minuten später am Einsatzort ein. Es gelang, die Flammen recht schnell unter Kontrolle zu bringen. Nachdem die ersten größeren Flammen gebändigt waren, begannen die Feuerwehrmänner Dachziegel des Hinterhauses herunterzureißen, um im Inneren der Scheune zu löschen. Später wurde eine Folie über das offene Scheunendach gespannt, um sie vor Regen zu schützen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




