Wesel: Brückensperrung: für alle Notfälle gerüstet
zuletzt aktualisiert: 17.09.2010Wesel (RPO). Die linksrheinischen Teile der Stadt sind während der Sperrung der Rheinbrücke in der ersten Hälfte der Herbstferien nicht von der notärztlichen Versorgung abgeschnitten.
Das versicherte die Kreisverwaltung jetzt dem Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten. Während der Notarzt-Pkw noch bis zu den Asphaltierungsarbeiten die Brücke passieren kann, kommt der Rettungswagen für Büderich und Ginderich ab der Sperrung am Samstag, 9. Oktober, 7 Uhr, aus den linksrheinischen Feuerwachen in Rheinberg oder Xanten.
Die Notfallversorgung sei mit den umliegenden Kommunen organisiert, hieß es im Ausschuss. Auch wenn's brennt, sei schnelle Hilfe sichergestellt. Die Löschzüge Büderich und Ginderich müssten schließlich nicht über den Rhein. Sollten schwereres Gerät und weitere Unterstützung erforderlich sein, stünden die Feuerwehren in den Nachbarkommunen bereit.
Radweg endet im Nichts
Im Verkehrssicherungsausschuss gestern sagte Straßen NRW, dass Pendelbusverkehr linksrheinisch bis zum Brückenende, dann ein kurzer Fußmarsch und ein weiterer Pendelbus ab Lippeglacis die Anbindung an den Bahnhof sichert.
Kritik aus Büderich nannte Jürgen Linz (CDU). Kranken- und Arztbesuch aus Ginderich und Büderich nach Wesel seien wegen der Brücken-Sperrung stark erschwert. Straßen NRW kann da keine Lösung bieten.
Das Problem Radwege beschäftigt viele Büdericher. Aus gutem Grund: Im Bereich Im Hamm endet der Radweg an einer Absperrbake, die Fortführung über einen quasi Feldweg erkennen viele nicht. Folge: Vor allem auswärtige Radtouristen sind irritiert und überbrücken das Radweg-Loch auf der viel befahrenen Xantener Straße. Positiv ist, dass der Auftrag für Geländer am Radweg vergeben ist. Auch frühzeitige Schilder Richtung Geldern und A 57 wurden angemahnt.
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