Wesel: Bürgerinitiative gegen die Südumgehung gegründet
zuletzt aktualisiert: 29.10.2007Wesel (RPO). Die Kritiker der B 58n-Trasse durch den Fusternberg formieren sich. Am Freitag fand die Gründungssitzung der „Bürgerinitiative gegen die Südumgehung“ statt. Bettina Ulland, Dr. Rainer Neu und Karin Trapp wurden in den Vorstand gewählt. Wie Pressesprecher Burckhardt Heinrich weiter mitteilte, will die BI die Zerschneidung des historisch gewachsenen Ortsteils verhindern. Sie plädiert, wie mehrfach berichtet, für „eine echte Umgehung um Wesel herum“.
Neben Informationen für die Bevölkerung als vorrangigem Ziel nennt Heinrich die „erste Forderung an alle mit der Planung befassten Instanzen“ vom Rat bis zum Bundesverkehrsministerium: „sich überhaupt, ernsthaft und öffentlich detailliert nachvollziehbar“ mit einer Alternative zu befassen und diese ergebnisoffen zu prüfen.
Die Initiative führt ins Feld, der Plan zur Trassenführung sei über 40 Jahre alt, somit „methusalemisch, mindestens aber anachronistisch“. Wesels Struktur, Hafen, Siedlungs- und Gewerbegebiete sowie die Kreisstraße 12, Naturschutz-, Naherholungsgebiete und Flussauen seien zu berücksichtigen.
Die nächste Sitzung der Bürgerinitiative findet am Dienstag, 6. November, ab 19.30 Uhr bei Familie Neu am Lilienveen 62 statt.
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