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Wesel: Casting für eine Lehrstelle

VON CLARISSA STAHMANN - zuletzt aktualisiert: 29.03.2008

Wesel (RPO). Eine Woche wurde im Haus Duden für die Sendung „Deine Chance! 3 Bewerber – 1 Job“ auf ProSieben gedreht. Für einen Ausbildungsvertrag als Hotelfachfrau mussten drei junge Bewerberinnen alles geben.

Dreh im Haus Duden (v. l.): Sven Schneider (Ton), Kameramann Sassan Hascheni, die Kandidatinnen Pia Vermasern, Antonia Nix und Denise Pokorny sowie Thomas Karl (Marketing) und Reservierungsleiterin Kerstin Heicks.   Foto: RPO
Dreh im Haus Duden (v. l.): Sven Schneider (Ton), Kameramann Sassan Hascheni, die Kandidatinnen Pia Vermasern, Antonia Nix und Denise Pokorny sowie Thomas Karl (Marketing) und Reservierungsleiterin Kerstin Heicks. Foto: RPO

Vor einem Zimmer im Hotel Haus Duden stehen drei junge Damen. Als aus dem Raum der Ruf „Bitte!“ ertönt, setzen sie sich im Gänsemarsch in Bewegung. Hinter ihnen schließt sich die Tür, dahinter heißt es dann „Film ab“. Gestern endete für Antonia Nix (Xanten), Denise Pokorny (die Dorstenerin besucht das Berufskolleg Wesel) und Pia Vermasern (Mehrhoog) eine anstrengende Woche. Die drei nahmen in dem Lackhausener Hotel am Casting für die Sendung „Deine Chance! 3 Bewerber – 1 Job“ auf ProSieben teil. Dabei treten drei Bewerber um einen Ausbildungsvertrag gegeneinander an.

Info

Ende April im TV

„Deine Chance“ wird ab Ende April auf ProSieben ausgestrahlt. Sendezeit ist immer von montags bis freitags ab 16 Uhr.

Wer sich bewerben möchte, kann mailen an deinechance@janus-tv.de.

„Der Traumberuf“

Antonia (18), Pia (17) und Denise (21) wollen im Haus Duden zur Hotelfachfrau ausgebildet werden. „Es ist von uns allen der Traumberuf“, sagt Antonia. „Ich mag die Vielfalt des Jobs und die Abwechslung. Lange und späte Arbeitszeiten sind mir egal“, versichert Denise, die jetzt ihr Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung macht. Um den Ausbildungsplatz zu ergattern, müssen sie beim viertägigen Dreh im Hotel ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen – immer beobachtet von der Kamera. „Es ist ein Wechselbad der Gefühle“, sagt Antonia.

Vier Kameraleute und Redakteurin Vanessa Berthold diktieren den Tagesablauf der Kandidatinnen, die einen Zwölf-Stunden-Tag haben, immer wieder unterbrochen durch Wartezeiten.

„Wir erwarten von unseren Auszubildenden, dass sie aufgeschlossen und teamfähig sind, eine freundliche Ausstrahlung besitzen und Basiswissen über unser Hotel drauf haben“, erklärt Hoteldirektorin Nicole Pfitzner. Um das zu überprüfen, werden die Bewerberinnen auf Herz und Nieren getestet. Jede Aufgabe ist eine neue Überraschung. „Sie mussten ein Telefongespräch an der Rezeption führen oder wurden mit einem fiktiven Gast allein gelassen. Der erkundigte sich nach der Anzahl unserer Sterne und Betten und fragte nach der Geschichte unseres Hauses“, erklärt Pfitzner. „Es ist nicht okay, wenn eine Kandidatin 120 statt 65 Betten sagt oder keine Antwort auf die Anzahl der Sterne weiß“, erklärt Marketingdirektor Thomas Karl.

„Denise, du musst noch an deiner Freundlichkeit im Umgang mit den Gästen arbeiten. Du weißt das“, mahnt die Hoteldirektorin in einer Feedbackrunde. Das Spannungskonzept der Sendung ist nach bewährten Mitteln aufgezogen und erinnert an Entscheidungsfindungen von Shows wie Germanys Next Topmodel. „Vor der Kamera bin ich viel nervöser als sonst. Der erste Tag war am schlimmsten, aber die Leute sind nett“, sagt Antonia. „Nur meinen engsten Freunden habe ich erzählt, dass ich mitmache. Irgendwo ist doch die Angst da, sich in der Sendung zu blamieren“, gesteht Denise. „Erst wenn man selber in so einer Sendung mitgemacht hat, versteht man wie schwierig die ganze Situation ist“, räumt Antonia ein.

„Ich habe mich auch auf andere Ausbildungsplätze beworben, aber die große Angst, hier rauszufliegen bleibt“, gesteht Pia. Am Ende wird nur eine der drei jungen Damen den Ausbildungsplatz gewinnen.

Quelle: RP

 
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