Wesel: Film ab: Kino mit Klasse
zuletzt aktualisiert: 04.09.2008Wesel (RPO). Programmkino Wesel: Heute startet im Comet-Filmcenter im Dudel die neue Staffel mit hochklassigen Produktionen. Verbilligten Eintritt gibt es mit Hilfe von Rheinischer Post und Verbands-Sparkasse.
Vorhang auf zur neuen Staffel im beliebten Weseler Programmkino! Zum Auftakt läuft heute um 15, 17.30 und 20 Uhr im Comet-Filmcenter (Dudelpassage) das Science-Fiction Drama Fahrenheit 451. Der britische Klassiker aus dem Jahr 1966 handelt von einem Polizeistaat in der Zukunft. Das Lesen von Büchern ist verboten. Der an das System angepasste Feuerwehrmann Montag, lernt die junge Clarissa kennen, durch die er seine Liebe zum Lesen entdeckt. Schließlich wird er verraten und flieht in die Wälder. Dort begegnet er Menschen, die Bücher auswendig lernen, um sie für die Nachwelt zu erhalten.
Mit weiteren sehenswerten Streifen geht es an den darauffolgenden Donnerstagen weiter. Paranoid Park (11. September) ist der Titel eines Dramas, in dem der 16-Jährige Schüler Alex einen schweren Unfall in einer Skateranlage verursacht, bei dem ein Mann stirbt. Alex entschließt sich zur Flucht und wird während der Ermittlungen durch Detective Lu von Gewissensbissen geplagt. Nur Schulfreundin Macy hält zu ihm. Der französische Film Julia läuft am 18. September. Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton verkörpert in dem schockierenden und actionreichen Drama eine im sozialen Abseits stehende Alkoholikerin, die den Fluchtwagen für ihre mexikanische Nachbarin fahren soll. Doch Julia hat ihre eigenen Pläne – ein schwerer Fehler.
Preiswert und gut
Wie schon im Mai präsentieren die RP und die Verband-Sparkasse auch in diesem September das Kinoprogramm im Comet-Filmcenter (Dudelpassage). Einfach den gelben RP-Kino-Coupon oder die Sparkassen-Card vorlegen – schon gibt’s Karten für vier statt sechs Euro.
Die Vorstellungen finden jeden Donnerstag jeweils um 15, 17.30 und 20 Uhr statt.
Fans von Woody Allen und Eric Rohmer dürfte die französische Liebeskomödie Küss mich bitte! zusagen. Zwei Verheiratete entdecken auf einer Dienstreise ihre Zuneigung füreinander. Das ungewöhnliche deutsche Drama Der Mann von der Botschaft (2. Oktober) gibt Anlass für provokante Fragen, da sich über kulturelle Grenzen hinweg eine Beziehung zwischen einem deutschen Bürokraten und einem georgischen Flüchtlingskind entwickelt. Der politische Dokumentarfilm Lenin kam nur bis Lüdenscheid (9. Oktober) über westdeutsche Provinz, Kommunismus und Kapitalismus, Atomkriegsgefahr und Vietnam ist eine ironische Rekapitulation deutscher Geschichte aus dem Blickwinkel der Kinder der 68er-Generation. Nach dem Buch von Bestseller-Autor Richard David Precht.
Der vielfach ausgezeichnete Film XXY (16. Oktober) handelt von der Zweigeschlechtlichkeit eines pubertierenden Teenies auf der Suche nach der eigenen Identität. Charlie Bartlett (23. Oktober) ist eine Feel-Good-Komödie über einen verqueren Schüler, der die Einsamkeit, Isolation und Panikattacken seiner jungen Altersgenossen kuriert und einen tiefgreifenden Wandel im sozialen Umfeld und bei sich selbst bewirkt. Der bewegende Dokumentarfilm Meine Mütter – Spurensuche in Riga (30. Oktober) erzählt von einem Kriegsschicksal während der deutschen Besatzung.
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