Wesel: Häfen: Hovest gegen CDU
zuletzt aktualisiert: 01.02.2012Wesel (RP). Als "befremdlich" hat SPD-Fraktionschef Ludger Hovest gestern die Forderung der CDU zurückgewiesen, einen "Headhunter" zu verpflichten, der schon jetzt nach einem Geschäftsführer für die neue Hafengesellschaft Ausschau hält.
"Das ist gegen jede wirtschaftliche Vernunft", sagte der Chef-Genosse, "Personal steht am Ende." Gestern endete die Abgabe-Frist für die beiden von Stadt und Kreis bestellten Gutachter. Die haben Donnerstag, 9. Februar, in den Rathäusern Wesel und Voerde, dann im Kreishaus das Wort.
"Danach berät die Politik", so Hovest. Es seien schwierige Fragen mit dem Finanzamt zu klären, ehe vermutlich im Sommer die neue Gesellschaft mit Rhein-Lippehafen, Hafen Emmelsum und Weseler Stadthafen stehe. Dann müsse ausgelotet werden, ob's zur Kooperation mit Dritten – Logistiker oder ein anderer Hafen – komme. Dabei zeige sich, ob's einen Geschäftsführer brauche, der unverzichtbaren Sachverstand mitbringt. Hovest: "Wir können ja keinen Hafen."
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